Wie viel verdient Dominic Thiem?

Der österreichische Tennisprofi Dominic Thiem ist bereits seit längerer Zeit nicht mehr aus der Tennis-Weltrangliste wegzudenken. Er konnte zwar noch keinen Grandslam und auch kein Masters für sich entscheiden, stieg aber durch seine konstante Leistung und dem Sieg von kleineren ATP-Turnieren (500er und 250er) in die Top-10 der ATP-Weltrangliste auf. Er ist übrigens erst der dritte Österreicher nach Thomas Muster und Jürgen Melzer, der in die Top-10 aufsteigen konnte.

Dominic Thiem VermögenMit einem erspielten Preisgeld von bisher 8,5 Millionen US-Dollar verdient Thiem auch gutes Geld. Dazu kommen mittlerweile auch hoch bezahlte Werbeverträge mit Adidas, Babolat oder der UniCredit Bank Austria. Von dem ganzen Geld müssen jedoch auch noch Trainer (Günter Bresnik), Betreuer, Manager und natürlich Steuern bezahlt werden. Hochgerechnet schätzen wir damit das Vermögen von Dominic Thiem auf rund 4 Millionen Euro. Damit kommt er zwar weit noch nicht an die Tennis-Größen wie Roger Federer, Rafael Nadal oder Novak Djokovic heran, aber der junge Österreicher hat noch eine lange Karriere vor sich.

Ein Leben im Luxus?

Wer nun denkt, dass sich Dominic Thiem mit seinem Vermögen nun allen erdenklichen Luxus gönnt, der irrt gewaltig. Denn der bodenständige Lichtenwörther ist sehr sparsam unterwegs. „Ich spare sehr gerne“, sagte Thiem in einem Interview 2017 im Hinblick darauf, dass es nach der Tenniskarriere, ein noch viel längeres Leben gäbe und man auch da noch Geld benötige. Auch erinnerte er sich gerne an die Zeit zurück, wo er seiner Familie viel Geld gekostet hat. Er selbst steht erst seit 2013 auf eigenen Beinen, sodass auch endlich genug Geld übrig bleibt. Bis zu dieser Zeit ist seine Familie für Trainingskosten und Reisekosten aufgekommen. Dominic selbst sagte, dass er sich zu dieser Zeit auf Reisen nur das billigste in den Speisekarten der Restaurants aussuchte, um Geld zu sparen.

Mittlerweile steht er jedoch finanziell gut da und könnte sich den ein oder anderen Luxus leisten. Doch jeder definiert Luxus anders. Statt teuren Autos und einer Yacht, stehen für Thiem ganz andere Aspekte im Vordergrund:

Es ist angenehm, dass man im Bio-Laden beruhigt einkaufen gehen kann, ohne auf die Preise schauen zu müssen

Der Werdegang von Dominic Thiem

Dominic Thiem wuchs im niederösterreichischem Lichtenwörth auf und begann mit sechs Jahren zum Tennisspielen. Bereits im Juniorentennis war er auf vielen internationalen Turnieren unterwegs und konnte auch einige für sich entscheiden. Im Jahr 2012 sollte die Profikarriere mit den ersten Siegen in ITF-Future-Turnieren beginnen. Durch Wildcards für die Österreichischen ATP-Turniere in Wien und Kitzbühel konnte er erste ATP-Luft schnuppern. Es sollte jedoch noch bis zum 21. September 2013 dauern, bis Thiem sein erstes ATP-Challenger-Turnier in Kenitra gewann und in die Top-200 der Weltrangliste aufsteigen konnte. Im Oktober des selben Jahres konnte er mit seiner Wildcard im ATP 250er Turnier in Wien bis ins Viertelfinale einziehen.

Dominic Thiem PreisgeldSeit Anfang 2014 gehört er zum fixen Bestandteil der ATP-Tour und stieg in die Top 100 der Tennis-Weltrangliste auf. Durch weitere gute Platzierungen konnte er seine Leistungen in den darauf folgenden Turnieren immer wieder abrufen. Am 23. Mai 2015 gewann er erstmals ein Turnier auf der ATP-World Tour in Nizza. Noch im selben Jahr konnte er mit zwei weiteren Turniersiegen in Umag und in Gstaad (beides 250er Turniere) auf der World Tour glänzen.

Im Jahr 2016 schaffte Thiem mit weiteren Siegen und tollen Leistungen in den Grand Slams den Sprung in die Top10 der Tennis-Weltrangliste. Er gewann drei weitere 250er Turniere (Buenos Aires, Nizza, Stuttgart) und erstmals auch ein 500er Turnier in Acapulco. Am Ende der Saison konnte er sich außerdem für die ATP World Tour Finals qualifizieren.

Das Jahr 2017 startete ebenfalls sehr gut mit seinem Sieg des 500er Turniers in Rio de Janeiro und den beiden Finalteilnahmen in Barcelona (500er) und Madrid (1.000er), wo er jeweils knapp gegen Rafael Nadal den Kürzeren zog.

Fotos:
Belish / Bigstock.com
Celso Pupo / Bigstock.com

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

Mit einem kleinen "like" keine Updates mehr verpassen!