Prämien für die Deutsche Fußball Nationalmannschaft:

  • Prämie pro Spiel für die Qualifikation zur WM 2018 in Russland: 20.000 EUR (maximal 200.000 EUR)
  • Prämie für jeden Spieler bei der EM 2016 in Frankreich (Halbfinale): 100.000 EUR
  • Prämie pro Spiel für die Qualifikation zur EM 2016: 20.000 EUR (maximal 200.000 EUR)
  • Prämie für jeden Spieler bei der WM 2014 mit dem Gewinn des Weltmeistertitels in Brasilien: 300.000 Euro
  • Prämie pro Spiel für die Qualifikation zur WM 2014: 20.000 EUR (maximal 200.000 EUR)
  • Prämie für das Halfinal-Aus in der EM 2012 in Polen und der Ukraine: 100.000 EUR
  • Prämie pro Spiel für die Qualifikation zur EM 2012: 18.000 EUR (maximal 180.000 EUR)
  • Prämie für das erreichen des Halfinales der WM 2010 in Südafrika: 100.000 EUR
  • Prämie für das Finale der EM 2008 in Österreich und der Schweiz: 150.000 EUR
  • Prämie für das Halbfinal Aus bei der WM 2006 in Deutschland: 100.000 EUR
  • Prämien für die Weltmeister Spieler 1947: 70.000 DM und einen VW Käfer
  • Prämien für die Weltmeister Spieler 1954: 2.500 DM + Motorroller + Fernseher + Lederkoffer

Spielerprämien für das Erreichen des Halbfinales bei der  EURO 2016 in Frankreich

Bei der Europameisterschaft 2016 in Frankreich kam folgendes Prämien-System zum Einsatz:

Für die Gruppenphase gab es kein Prämie. Erst für das Erreichen des Viertelfinales wurden Prämien ausgeschüttet.
50.000 EUR für das erreichen des Viertelfinales. 50.000 EUR für das erreichen des Halbfinales. 50.000 EUR für das erreichen des Finales und nochmal 150.000 EUR oben drauf für den Titel. Insgesamt hätte die deutsche Mannschaft also mit dem Titelgewinn wie auch schon bei der WM 2014 bis zu 300.000 EUR pro Nase verdienen können. Wie dies Geschichte ausging wissen wir ja bereits. Durch das Ausscheiden im Halbfinale gegen Frankreich stieg die DFB-Elf mit 100.000 EUR Prämie aus.

Der Verdienst der DFB Nationalmannschaft bei der WM 2014 in Brasilien

Deutsche Fußball NationalmannschaftDie Weltmeisterschaft 2014 war eine Weltmeisterschaft der Superlativen. Da wäre der fulminante Sieg – manche Medien sprachen gar von einer Demütigung – über Brasilien, welche die Nationalelf mit 7:1 Toren gewinnen konnte. Da waren die astronomisch hohen Summen, die Fans bezahlen mussten, um mit den überteuerten Flugtickets den Austragungsort zu erreichen (nicht, dass die Tickets für die Spiele günstiger gewesen wären als in den Vorjahren) und dann wären schließlich auch die Prämien der deutschen Fußballer zu nennen, die noch nie dagewesene Höhen erreichten.

Abgesehen davon, dass die meisten deutschen Profifußballer ohnehin sehr wohlverdienend sind und zu den teuersten Sportlern überhaupt zählen, versprach der DFB jedem Teilnehmer der DFB-Elf eine Prämie von 300.000 Euro, sollte Deutschland Weltmeister werden. Wie die Geschichte ausging, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Auf wirtschaftlicher Seite bedeutet dies jedoch, dass die DFB allein für diese hohe Prämie 6,9 Millionen Euro ausgeben musste.

Wem diese Summe nun viel vorkommt, der irrt. Denn die Spielergehälter kamen dem DFB keineswegs teuer zu stehen, wenn man bedenkt, welche Prämie der DFB als „Inhaber“ der Nationalmannschaft verbuchen konnte. Dem Gewinner lockten nämlich 25,7 Millionen Euro, von welchen die Spielgehälter gerade einmal etwas mehr als ein Viertel, nämlich rund 27% ausmachen. Mit den restlichen Geldern werden unter anderem Kosten beglichen, die für das Trainingscamp, für die Anreise (Flug, Bus etc.) und dergleichen anfielen, wobei alles, was übrig bleibt, in den „Fiskus“ des DFB gezahlt wird – etwa um weitere Prämien sowie die Teilnahme an weiteren Meisterschaften finanzieren zu können.

Argentinien, dem Zweitplatzierten, winkte jedoch ebenfalls eine respektable Summe von 18,3 Millionen, die sich absolut sehen lassen kann. Freilich sind die an die Spieler gezahlten Prämien entsprechend niedriger. Die genaue Höhe der Prämie bestimmt natürlich der jeweilige Dachverband, unter welchem die entsprechende Nationalmannschaft steht.

Wäre die deutsche Nationalelf bereits im Viertelfinale ausgefallen, dann hätten ihr von der FIFA immerhin noch 5,8 Millionen zugestanden, wobei jeder Spieler eine Prämie von 50.000 Euro erhalten hätte. Auch in diesem Fall hätte sich also die Teilnahme für alle Beteiligten gelohnt – zumindest in finanzieller Sicht.

DFB Einnahmen aus TV und Sponsoren

Deutsche Nationalmannschaft beim Training

Training der DFB Elf

Wer bedenkt, dass alles einmal klein angefangen hat und nun die astronomisch hohen Summen sieht, welche die Verbände an die Nationalspieler zahlen, der muss sich wundern, was überhaupt der Zweck solcher Prämien ist. Immerhin ist der DFB nicht der einzige Verband, der so viel Geld für die Spieler „locker“ macht.
Bei den Prämien handelt es sich – wie der Name im Grunde schon sagt – um eine Belohnung (lat. praemium = Belohnung). Doch muss diese ausgerechnet so hoch sein? Die Antwort mag so manchen Leser ungläubig mit dem Kopf schütteln lassen, aber sie lautet „Ja!“. Wenn man bedenkt, dass die meisten Profifußballspieler und nahezu alle in der Nationalelf Gehälter in Jahreseinkommen in Millionenhöhe verbuchen können, muss eine Prämie, damit aus ihr ein echter Anreiz wird, freilich so hoch sein. Denn eine Prämie von etwa 1.000 Euro würde auf dem Kontoauszug der meisten Spieler sehr wahrscheinlich sang- und klanglos untergehen. Um ein echter Anreiz zu sein, muss es sich im Falle des Weltmeistertitels freilich schon um eine sechsstellige Summe handeln.

Selbsterklärend ist hingegen die Staffelung der Prämie, da auch die Prämie ähnlich wie Bonus-Zahlungen an Top Manager an die Leistung gekoppelt ist. Freilich darf man die Prämienzahlung als Anreiz nicht überbewerten. Bei der Fußball-WM geht es schließlich um mehr. Es geht um Ansehen, Spielspaß und nicht zuletzt um Ruhm und Ehre. Doch letztlich sind Bonuszahlungen in unserer auf Geld basierenden Welt ein integraler Bestandteil einer jeden professionellen extrinsischen Motivation.

Übrigens darf sich Bundestrainer Joachim Löw nicht mehr gönnen als seine Spieler. Auch er erhielt trotz seiner höheren Funktion als Trainer „lediglich“ 300.000 Euro.
Dabei ist es kein Wunder, dass die Prämien für die Spieler über die Jahre steigen, da auch die Einnahmen des Deutschen Fußballbundes steigen. Rechnen wir nach Angaben der „Welt“ einmal hoch: Laut „Welt“ nimmt der Deutsche Fußballbund allein durch zahlreiche Sponsorenverträge wie etwa Sportartikelhersteller (im aktuellen Fall Adidas) sowie mit Verträgen mit Fernsehanstalten etwa 100 Millionen Euro ein. Diese Ausgaben seien jährliche Ausgaben, die nicht an eine Weltmeister- oder an eine Europameisterschaft gekoppelt sind. Hinzu kommen nun die WM-spezifischen Einnahmen. Die FIFA – also der Weltverband des Fußballs – zahlte wie bereits erwähnt der deutschen Nationalelf rund 26 Millionen für den ersten Platz. Alles in allem, so „Welt“, verteilte die FIFA etwa 260 Millionen Euro auf alle teilnehmenden Nationalmannschaften. Aufgrund organisatorischer Ausgaben, die ein jedes Team vor Ort hatte (Teamlager, Transport etc.) gab es eine kleine Kompensation von gut einer Million Euro obendrauf.

Rechnen wir nun zusammen: Der DFB konnte dieses Jahr auf 100 Millionen Euro allein durch Sponsoren und TV-Verträgen zurückgreifen – hiervon entfallen ca. 60 Millionen Euro auf Sponsorenverträge und 40 Millionen Euro auf TV-Verträge – sowie auf die Prämie der FIFA in Höhe von etwa 26 Millionen für den ersten Platz: Macht 126 Millionen Euro; plus eine Million „Aufwandsentschädigung“ – macht 127 Millionen Euro. Rechnet man aus dieser Summe nun den Anteil der Spielerprämien heraus, kommt man auf einen mageren Teil von 5,4%. Diese 5,4% sind der Anteil der Ausgaben für die Nationalspieler an den Gesamteinnahmen des DFB. Mit der Nationalmannschaft, welche im Ausland häufig nur „Mannschaft“ genannt wird – das deutsche Wort wird deshalb verwendet, um explizit auf die deutsche Mannschaft zu verweisen – lässt sich also richtig viel Geld verdienen.

Prämien/Gehälter bei Qualifikationsspielen

Joachim Löw Gehalt

Bundestrainer Joachim Löw

Dabei gibt es diese hohen Prämien keineswegs nur während einer Welt- oder einer Europameisterschaft. Bereits für erfolgreiche Qualifikationsspiele gibt es Prämien – und diese sind rein rechnerisch alles andere als zu vernachlässigen. Um den Nationalspielern einen besonderen Anreiz zu verschaffen, stellte ihnen der DFB bei der WM-Qualifikationsrunde 2013 und der EM-Qualifikation 2015 im Falle einer direkten Qualifikation pro Spieler 20.000 € für jedes absolvierte Spiel in Aussicht. Der eingefleischte Fußballfan weiß: Maximal konnte man auf diese Weise in zehn Spielen 200.000 € verdienen.

Prämien für die WM Qualifikation 2018

Für die WM-Qualifikation 2018 schüttet der DFB erneut eine Prämie von 20.000 EUR Pro Spiel aus. Wer alle 10 Spiele bestreitet bekommt somit die Maximale Prämie von insgesamt 200.000 Euro.

Prämien für die EM Qualifikation 2016

Für die Qualifikation zur Europameisterschaft 2016 in Frankreich gab es insgesamt 6 Spieler, welche alle 10 Spiele absolviert haben und somit mit einer Prämie von 200.000 € nach Hause fahren: Jerome Boateng, Sebastian Rudy, Mario Götze, Lukas Podolski, Andre Schürrle und Christoph Kramer.

Prämien für die WM Qualifikation 2014

Dennoch gab es zehn Kandidaten, darunter auch Manuel Neuer, Mesut Özil und Thomas Müller, die es immerhin auf 160.000 € brachten. Lukas Podolski und Miroslav Klose spielten immerhin in sechs Spielen 120.000 € ein. Addiert man diese Qualifikationsspiel-Prämien zu den WM-Prämien, kommen nun also zehn Spieler auf insgesamt 460.000 €, zwei Spieler (Marco Reus und Benedikt Höwedes) auf 440.000 €, vier Spieler auf 420.000 €, während es Julian Draxler immerhin noch auf 400.000 € schaffte. Der Rest verbuchte zwischen mindestens 320.000 und 380.000 €.

Rechnet man die Ausgaben bei den Qualifikationsspielen hoch, die der DFB durch die WM-Qualifikation pro Nationalspieler hatte, kommt man auf 3,28 Millionen Euro oder auf einen Anteil von 2,58% der geschätzten (und oben hochgerechneten) Gesamteinnahmen des DFB. Gemeinsam mit den Spielerprämien für den 1. Platz in der WM ergeben sich folglich Gesamtausgaben für die Spielerprämien von 9,48 Millionen Euro, welche einen Anteil von 7,47% der Gesamteinnahmen des DFB im Jahre 2014 haben.
Interessant ist, dass sich die Qualifikations-Prämien im Gegensatz zu den Siegerprämien wie weiter unten erläutert wird nicht viel geändert hat. Denn bereits bei der Weltmeisterschaft von 2010 wurde die Qualifikation für die WM mit 20.000 Euro pro absolviertem Spiel – also mit maximal 200.000 Euro vergütet. Nicht viel anders sah es bei der Qualifikation für die Europameisterschaft zwei Jahre später aus. Für die erfolgreiche Qualifikation für die EM 2012 erhielt jeder Spieler pro gespieltem Spiel 18.000 Euro. Das sind immerhin 90% der WM-Qualifikationsprämien.

Die Anfänge der Prämien – oder: Alles fing einmal klein an

Wenn man sich wie die „Welt“ an das Jahr 1954 erinnert, als die deutsche Nationalelf zum ersten Mal Weltmeister wurde, dann muss man fast über die Prämie, die damals den Siegern zugesprochen wurde, lächeln. Dass die Prämie zur damaligen Zeit durchaus ein guter Anreiz war, lässt sich nicht von der Hand weisen, aber ob ein Lukas Podolski oder ein Thomas Müller heute noch mit einem schicken Lederkoffer – gut, machen wir aus dem Lederkoffer einen robusten Samsonite-Koffer – einem Motorroller (meinetwegen auch mit einem zeitgemäßen Fiat 500) und 1.280 € zufrieden wäre? Darüber kann nur gemutmaßt werden. Doch so sah die Prämie für die Spieler 1954 eben aus! Allerdings beachte man hierbei, dass man sich von 1.280 DM im Jahre 1954 ungleich mehr kaufen konnte als für 1.280 € heute.

Immerhin war man in den 1970er Jahren wesentlich spendierfreudiger – freilich auch hier wieder unter Berücksichtigung der Inflationsrate: So erhielten die Spieler der Nationalelf für die gewonnene Weltmeisterschaft 30.000 DM und darüber hinaus ein Cabrio. Zum Vergleich: Wie weiter oben dargelegt wurde, Betrug allein die Spieleprämie bei Direktqualifikation für die WM in Brasilien 20.000 € pro Spiel. Da musste man sich 1974 noch mit 30.000 DM und einigen PS begnügen.

War der Anstieg respektive der Sprung der Siegerprämie von 1954 bis 1974 (Weltmeister mit Franz Beckenbauer) noch signifikant – er betrug immerhin 2400% – so betrug der Anstieg der Prämien von 1974 bis 1990 (Weltmeister mit Lothar Matthäus) gerade noch 216%. Gezahlt wurden 65.000 €. Und – um diese kleine Rechnung abzuschließen – von 1990 zu 2014 betrug der Anstieg der Prämien wieder 461%.

Lukas Podolski VermögenInteressant wird es erst jetzt: Zufällig ist die deutsche Nationalmannschaft seit 1954 etwa alle zwanzig Jahre Weltmeister geworden. Dies ist besonders schön für alle Wirtschaftsenthusiasten und Finanzinteressierte. Anhand der Spielerprämien lässt sich sehr gut erkennen, wie sehr sich Deutschland in den 60er Jahren auch dank des Wirtschaftswachstums restrukturieren konnte, so dass auch für Dinge wie Sportveranstaltungen wieder mehr Geld zur Verfügung stand. Der jüngste Anstieg der Prämien – also derjenige von 1990 bis 2014 – dürfte hingegen durch eine zunehmende Kommerzialisierung zusammenhängen, die mit dem immer noch währenden Prozess der Globalisierung einhergeht. Fußball ist wie andere Sportarten längst auch kein reiner Sport mehr.

Bei WM-Spielen sowie bei den dazugehörigen Qualifikationsspielen handelt es sich vielmehr um kommerzielle Großevents, bei welchen für viele Teilnehmer und Unternehmen freilich nicht mehr (nur) der Sport im Vordergrund steht. So war das kostspielige Sponsorship der Marke Adidas – die gewiss nicht nur der Sponsor der deutschen Nationalelf war – ein Versuch, die hochgesteckten eigenen Erwartungen sowie die der Aktionäre an das Geschäftsjahr 2014 zu erfüllen: Eine Kosten-Nutzen-Rechnung, die sich leider nicht erfüllen konnte, da das Unternehmen noch immer weit von den angestrebten Zielen entfernt ist, wie das Handelsblatt berichtet.

Geschichtliche Entwicklung: Ein Abriss

Zählt die deutsche Nationalelf heute zu den weltweit erfolgreichsten Fußballmannschaften überhaupt, sah dies nicht immer so aus. Offiziell wurde eine ständige Nationalmannschaft im Jahre 1900 mit der Gründung des Deutschen Fußball-Bundes geplant und in der folgenden Jahren mit dem definierten Ziel der Teilnahme an den Olympischen Spielen 1912 in London vorangetrieben. Der erste Gegner der Deutschen sollte die Schweiz sein, die seit dem auch von vielen eingefleischten Fußballfans der „erste Gegner“ genannt wird. Dieses erste Länderspiel wurde allerdings verloren.

Bis die Mannschaft jedoch richtig etabliert und die Organisation des DFB vollends in Gang kommen konnte, brach der Erste Weltkrieg aus. Allerdings gab es kurz zuvor einen absoluten Rekord, an welchen selbst das während der WM 2014 absolvierte Spiel gegen Brasilien mit 7:1 nicht annähernd herankommt: Als die deutsche Nationalelf im Jahre 1912 bei den Olympischen Spielen gegen Russland spielte, gewann sie mit 16:0. Dies ist der höchste Sieg der deutschen Nationalelf in ihrer Geschichte seit Bestehen.
In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen kam es zu einigen Spielen gegen die Schweiz, die versuchte Sport und Politik auseinanderzuhalten, während im übrigen Europa der Fußball jedoch eher politisiert wurde. So entstand während der Weimarer Republik nie ein wirklicher pan-europäischer Massenfußball, der die Fans zusammenbrachte, da das politische und gesellschaftliche Leben eher von der Politik respektive von politischen Ressentiments bestimmt wurde. Auch waren die Leistungen der Nationalelf auf verschiedener schlechter und unsportlicher Entscheidungen innerhalb des DFB eher bescheiden und blieben stark hinter den Erwartungen zurück.

Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde der Fußball noch enger in die Politik eingespannt und nun in die Propaganda des Dritten Reiches eingewoben, wobei es im Zuge der Angliederung Österreichs an das Deutsche Reich vorübergehend zu einer „Großdeutschen Nationalmannschaft“ kam. Der DFB wurde 1940 durch die Nationalsozialisten aufgelöst.

Nach dem Krieg waren deutsche Fußballmannschaften erst 1949 wieder zugelassen -auf Antrag Großbritanniens. Der Deutsche Fußballbund gründete sich Anfang 1950 neu. Bis zum Wunder von Bern, in welchem man den Top-Favoriten Ungarn schlagen würde, sollten es nur vier weitere Jahre dauern. Diese Fußballweltmeisterschaft von 1954 war der Startschuss für eine sehr erfolgreiche Zeit, welche der Nationalelf im Weltfußball bevorstehen sollte.

Teilnehmer der WM 2014 und Weltmeister für die deutsche Nationalmannschaft:

Trainer: Joachim Löw

Tor: Manuel Neuer, Roman Weidenfeller, Ron-Robert Zieler

Abwehr: Jérôme Boateng, Erik Durm, Matthias Ginter , Kevin Großkreutz, Benedikt Höwedes, Mats Hummels, Philipp Lahm, Per Mertesacker

Mittelfeld: Julian Draxler, Mario Götze, Sami Khedira, Christoph Kramer, Toni Kroos, Thomas Müller, Mesut Özil, Lukas Podolski, André Schürrle, Bastian Schweinsteiger

Angriff: Miroslav Klose

Bildquellen:
katatonia82/ Bigstock.com

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