Olaf Scholz ist Jurist, Sozialdemokrat und seit fast drei Jahrzehnten in politischen Spitzenämtern zu finden. Er war Innensenator und Erster Bürgermeister in Hamburg, Bundesarbeitsminister, Bundesfinanzminister und von Dezember 2021 bis Mai 2025 Bundeskanzler. Sein Einkommen ist über diese Jahrzehnte hinweg nachvollziehbar, weil Amtsbezüge, Diäten und Pauschalen in Gesetzen festgelegt sind und nicht verhandelt werden. Wir schätzen das Vermögen von Olaf Scholz auf rund 2,5 Millionen Euro.
Wie hoch ist das Vermögen von Olaf Scholz?
Bei Politikern lässt sich eine Schätzung besser begründen als bei Unternehmern oder Schauspielern, denn nahezu jede Einnahme stammt aus einer öffentlichen Kasse und ist in Gesetzen, Besoldungstabellen und Haushaltsplänen nachlesbar. Nach unserer Schätzung kommt Olaf Scholz auf rund 2,5 Millionen Euro. Ein Erbe, ein Unternehmensverkauf oder eine große Beteiligung sind in seinem Fall nicht bekannt.
Die Hochrechnung von unten
Grundlage ist eine offene Rechnung und keine Insiderinformation. Addiert man die Bruttobezüge aus seinen politischen Ämtern seit dem ersten Einzug in den Bundestag 1998, landet man bei grob 5,2 Millionen Euro: etwa 0,9 Millionen als einfacher Abgeordneter, rund 0,5 Millionen als Bundesarbeitsminister, etwa 1,4 Millionen in sieben Jahren als Erster Bürgermeister von Hamburg, rund 0,9 Millionen als Bundesfinanzminister und etwa 1,2 Millionen in den 41 Monaten im Kanzleramt.
Davon gehen Steuern und Abgaben ab, bei diesen Einkommen in Deutschland rund 45 Prozent, womit netto etwa 2,9 Millionen Euro bleiben. Rechnet man für 28 Jahre eine Lebenshaltung von 4.000 Euro im Monat gegen, verbleiben ungefähr 1,5 Millionen Euro, die sich ansparen ließen. Dazu kommen die dreizehn Jahre als Fachanwalt für Arbeitsrecht vor 1998 und zwei Wohnsitze. Das ist eine Näherung und keine Bilanz.
Was die Rechnung offen lässt
Kanzleigewinne sind nicht öffentlich, deshalb bleibt unklar, wie viel Scholz als Partner der Hamburger Kanzlei Zimmermann, Scholz und Partner verdiente. Seine Pensionsansprüche sind nicht mitgezählt, weil sie ein künftiger Zahlungsanspruch und kein vorhandenes Vermögen sind. Umgekehrt setzen wir die Immobilien nicht zusätzlich an, weil ein Teil des Ersparten in sie geflossen ist.
Die Bezüge im Kanzleramt
Wie viel ein Bundeskanzler bekommt, ist keine Verhandlungssache, sondern steht im Bundesministergesetz. Anders als bei Friedrich Merz war das Amtsgehalt bei Scholz jahrzehntelang die einzige nennenswerte Einnahmequelle.
Amtsgehalt, Zulagen und Rechtsgrundlage
Halbe Diät und gekürzte Kostenpauschale
Ein Kanzler, der zugleich Abgeordneter ist, erhält nach Paragraf 29 des Abgeordnetengesetzes nur die Hälfte der Abgeordnetenentschädigung und eine um 25 Prozent gekürzte Kostenpauschale. Für Scholz galt das während der gesamten Kanzlerschaft, weil er 2021 über den Wahlkreis Potsdam in den Bundestag eingezogen war. Amtsgehalt, Stellenzulage, Ortszuschlag, anteilige Dienstaufwandsentschädigung, halbe Diät und gekürzte Kostenpauschale ergeben zusammen 32.933 Euro brutto im Monat und damit mehr, als etwa Emmanuel Macron für sein Amt erhält. Auf das Jahr gerechnet sind es 395.198 Euro.
Was netto vom Kanzlergehalt bleibt
Abgeordnete und Regierungsmitglieder zahlen keine Beiträge zur gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherung, ihre Kranken- und Pflegeversicherung tragen sie dagegen selbst. Vom Bruttobezug gehen deshalb Einkommensteuer und Solidaritätszuschlag ab, während Kostenpauschale und Dienstaufwandsentschädigung steuerfrei bleiben. Nach dem Einkommensteuertarif bleiben einem Bundeskanzler damit 21.442 Euro im Monat, im Jahr sind es 257.305 Euro. Die privaten Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind darin nicht abgezogen, weil ihre Höhe vom Vertrag abhängt. Wie sich die Bezüge des Amtes im Einzelnen zusammensetzen, steht im Überblick zum Gehalt des Bundeskanzlers.
Was einem ehemaligen Bundeskanzler zusteht
Am 6. Mai 2025 wählte der Bundestag Friedrich Merz im zweiten Wahlgang mit 325 Stimmen zum Bundeskanzler, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier entließ Scholz am selben Tag. Damit endete nach 41 Monaten seine Amtszeit. Was danach an Ansprüchen folgt, steht im Bundesministergesetz und im Abgeordnetengesetz und ist bei Scholz der finanziell interessanteste Teil seiner Laufbahn.
| Leistung | Höhe |
|---|---|
| Übergangsgeld nach dem Mandateine Monatsdiät je Mandatsjahr, höchstens 18 Monate | bis 213.002 Euro |
| Altersentschädigung, Höchstsatz65 Prozent der Diät nach 26 Mandatsjahren | 7.692 Euro im Monat |
| Übergangsgeld für Regierungsmitgliederdrei Monate volles Amtsgehalt, danach die Hälfte, längstens zwei Jahre | bis 279.118 Euro |
| Ruhegehalt für Regierungsmitgliederab vier Amtsjahren 27,74 Prozent, gedeckelt bei 71,75 Prozent | 4.588 Euro bis 14.835 Euro im Monat |
iWoher die Zahlen stammen
Treffen Ruhegehalt aus einem Regierungsamt und Altersentschädigung aus dem Mandat zusammen, lassen sich beide Beträge nicht addieren. Nach § 29 Abs. 4 des Abgeordnetengesetzes ruht die Altersentschädigung um die Hälfte des Betrages, um den beide Ansprüche zusammen die Abgeordnetenentschädigung nach § 11 Abs. 1 AbgG übersteigen. Gekürzt wird also allein die Altersentschädigung, das Ruhegehalt bleibt unangetastet. Bezugsgröße für den Prozentsatz des Ruhegehalts ist hier das Amtsgehalt ohne den Ortszuschlag, die Rechnung liegt damit eher am unteren Rand.
Die Altersentschädigung steigt je Mandatsjahr um 2,5 Prozent der Abgeordnetenentschädigung und ist bei 65 Prozent nach 26 Mandatsjahren gedeckelt. Die Ansprüche nach dem Ausscheiden sind gesetzlich geregelt. Übergangsgeld und Altersentschädigung der Abgeordneten hängen an der Zahl der Mandatsjahre, das Ruhegehalt der Regierungsmitglieder an der Amtszeit. Individuelle Ansprüche werden nicht veröffentlicht.
- Übergangsgeld nach dem Mandat§ 18 AbgG
- Altersentschädigung, Höchstsatz§ 20 AbgG
- Übergangsgeld für Regierungsmitglieder§ 14 BMinG
- Ruhegehalt für Regierungsmitglieder§ 15 BMinG
Angaben nach Abgeordnetengesetz, Bundesministergesetz und ParlStG.
Übergangsgeld für höchstens zwei Jahre
Paragraf 14 des Bundesministergesetzes regelt das Übergangsgeld. Gezahlt wird es für so viele Monate, wie der Berechtigte ohne Unterbrechung Amtsbezüge als Mitglied der Bundesregierung erhalten hat, mindestens sechs Monate und höchstens zwei Jahre. Scholz war von März 2018 bis Mai 2025 ohne Unterbrechung Regierungsmitglied, zuerst als Finanzminister und dann als Kanzler, und erreicht damit die Höchstdauer. Für die ersten drei Monate werden Amtsgehalt und Ortszuschlag in voller Höhe gezahlt, danach die Hälfte, und ab dem zweiten Monat wird das Übergangsgeld mit privaten Einkünften verrechnet.
Das Ruhegehalt nach dem Bundesministergesetz
Paragraf 15 regelt die Pension. Sie setzt eine Amtszeit von vier Jahren voraus, liegt dann bei 27,74 Prozent des Amtsgehalts und steigt mit jedem weiteren vollen Amtsjahr um 2,39167 Prozentpunkte bis zum Höchstsatz von 71,75 Prozent. Gezählt wird die gesamte Zugehörigkeit zur Bundesregierung und nicht das einzelne Amt: Die 41 Monate im Kanzleramt allein hätten die Grenze verfehlt. Zusammen mit den knapp zwei Jahren als Bundesminister für Arbeit und Soziales von November 2007 bis Oktober 2009 und den gut sieben Jahren als Bundesfinanzminister, Vizekanzler und Kanzler ab März 2018 kommt Scholz auf neun volle Amtsjahre. Maßgeblich für die Höhe ist das Amtsgehalt des zuletzt bekleideten Amtes, also das des Bundeskanzlers. Die Hamburger Jahre zählen dabei nicht mit, denn das Amt des Ersten Bürgermeisters ist ein Landesamt und richtet sich nach Hamburger Landesrecht.
Warum sich Ruhegehalt und Altersentschädigung nicht addieren
Als Abgeordneter erwirbt Scholz zusätzlich eine Altersentschädigung nach Paragraf 20 des Abgeordnetengesetzes. Sie beträgt 2,5 Prozent der Abgeordnetenentschädigung je Mandatsjahr und ist nach 26 Jahren bei 65 Prozent gedeckelt. Aus seinen Mandatsphasen von 1998 bis 2001, von 2002 bis 2011 und seit 2021 kommt er bislang auf 15 volle Mandatsjahre. Beide Ansprüche werden aber nicht einfach zusammengerechnet: Nach Paragraf 29 Absatz 4 des Abgeordnetengesetzes ruht die Altersentschädigung um die Hälfte des Betrages, um den sie zusammen mit dem Ruhegehalt die Abgeordnetenentschädigung übersteigt. Gekürzt wird ausschließlich die Altersentschädigung, das Ruhegehalt aus dem Amtsverhältnis bleibt unangetastet. Wie viel davon monatlich übrig bleibt, zeigt die Rechnung weiter oben.
Büro, Personal und Dienstwagen
Ehemalige Bundeskanzler erhalten Büroräume, Personal, ein Dienstfahrzeug mit Fahrer und auf Antrag Personenschutz, grundsätzlich auf Lebenszeit. Das ist kein Einkommen, sondern eine Sachleistung aus dem Bundeshaushalt, und sie beruht nicht auf einem Gesetz, sondern auf Beschlüssen des Haushaltsausschusses. Nach der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage vom April 2026 umfasste die Amtsausstattung von Scholz acht Stellen, die von Angela Merkel neun, während Gerhard Schröder nach dem Streit um sein Büro keines mehr hatte. Für Merkel und Scholz zusammen lagen diese Personalkosten 2025 bei rund 1,44 Millionen Euro, Büro, Fahrzeug und Personenschutz zählen laut Bundesregierung nicht dazu.
Die Entschädigung als Abgeordneter
Sein laufendes Einkommen stammt vor allem aus dem Bundestagsmandat, das er behalten hat: Bei der Bundestagswahl im Februar 2025 gewann Scholz den Wahlkreis 61, Potsdam – Potsdam-Mittelmark II – Teltow-Fläming II, mit 21,8 Prozent der Erststimmen direkt. Die Abgeordnetenentschädigung liegt bei 11.833 Euro im Monat und ist einkommensteuerpflichtig; im Juli 2026 beschloss der Bundestag, auf die automatische jährliche Anpassung zu verzichten. Dazu kommt die steuerfreie Kostenpauschale von 5.467,27 Euro monatlich, aus der Wahlkreisbüro, Zweitwohnung in Berlin und Wahlkreisarbeit bezahlt werden, zusammen also 17.301 Euro brutto, nach Steuern 13.036 Euro. Diese Sätze gelten für jedes Mandat, für Jens Spahn und Claudia Roth wie für Scholz; wie sie sich zu den Bezügen der übrigen Ämter verhalten, zeigt der Überblick zum Gehalt von Politikern in Deutschland.
Frühere Ämter, Immobilien und das Umfeld
Der Vermögensaufbau von Scholz verteilt sich auf viele Jahre und mehrere Ämter, nicht auf eine einzelne lukrative Phase.
Anwalt in Hamburg und der Weg in den Bundestag
Erster Bürgermeister von Hamburg
Nach dem Wahlsieg der SPD bei der Bürgerschaftswahl im Februar 2011 wurde Scholz Erster Bürgermeister von Hamburg und blieb es bis März 2018. Sein Bundestagsmandat legte er dafür am 10. März 2011 nieder. Das Amt ist ebenfalls an die Besoldungsgruppe B 11 gekoppelt und brachte ihm rund 200.000 Euro brutto im Jahr, über sieben Jahre also etwa 1,4 Millionen Euro. Es ist die längste zusammenhängende Station seiner Laufbahn und für den Vermögensaufbau die wichtigste, für die Versorgung nach Bundesrecht zählt sie dagegen nicht.
In seine Hamburger Zeit fällt auch der Parlamentarische Untersuchungsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft zu den Cum-Ex-Geschäften der Privatbank M. M. Warburg, in dem Scholz als Zeuge befragt wurde. Den Zwischenbericht zum Fall Warburg beschloss der Ausschuss im Februar 2024, sein Privatvermögen war nicht Gegenstand des Verfahrens.
Bundesminister in zwei Ressorts
Vom 21. November 2007 bis zum 28. Oktober 2009 war Scholz Bundesminister für Arbeit und Soziales, im Kabinett unter anderem neben Ursula von der Leyen. Diese knapp zwei Jahre zählen bei der Pension voll mit, weil das Bundesministergesetz die gesamte Zugehörigkeit zur Bundesregierung addiert. Das Amtsgehalt eines Bundesministers, das etwa seine Außenministerin Annalena Baerbock bezog, liegt bei vier Fünfteln des Kanzlergehalts, heute also bei 16.540 Euro im Monat, dazu kommt wie beim Kanzler die halbe Diät. Nach der Bundestagswahl 2009 regierte die SPD nicht mehr mit, Scholz wurde stellvertretender Parteivorsitzender und blieb Abgeordneter. Am 14. März 2018 kehrte er als Bundesfinanzminister und Vizekanzler zurück; den Parteivorsitz übernahm er im selben Jahr nur kommissarisch nach dem Rücktritt von Martin Schulz. Bei der Bundestagswahl 2021 setzte er sich gegen Armin Laschet durch, Nachfolger im Finanzministerium wurde Christian Lindner.
Immobilien, Nebeneinkünfte und das Einkommen der Ehefrau
Belegt sind zwei Wohnsitze: eine Altbauwohnung im Hamburger Stadtteil Altona, die Scholz nach dem Wechsel nach Berlin ausdrücklich nicht aufgab, und der gemeinsame Wohnsitz in Potsdam, für den sich das Ehepaar 2018 entschied. Kaufpreise sind in beiden Fällen nicht öffentlich, weshalb wir sie in der Rechnung nicht ansetzen.
Im Register des Bundestages führt Scholz eine entgeltliche Tätigkeit als Rechtsanwalt bei Zimmermann, Scholz und Partner sowie eine Beteiligung an derselben Partnerschaft; eine Einkunftsstufe ist dort nicht ausgewiesen. Zwei unentgeltliche Funktionen, im Kuratorium der Stiftung Frauenkirche Dresden und im Politischen Beirat des SPD-Wirtschaftsforums, endeten 2025.
Scholz ist seit 1998 mit der SPD-Politikerin Britta Ernst verheiratet, das Paar hat keine Kinder. Ernst war Bildungsministerin in Schleswig-Holstein und von 2017 bis zu ihrem Rücktritt im April 2023 in Brandenburg, wo ihre Bezüge bei rund 14.700 Euro im Monat lagen; nach Berechnungen von Business Insider standen ihr danach Bezüge und Übergangsgeld von etwa 198.000 Euro zu.
Häufige Fragen zu Olaf Scholz
Wie hoch ist das Vermögen von Olaf Scholz?
Wir schätzen es auf rund 2,5 Millionen Euro. Die Schätzung stützt sich auf die gesetzlich festgelegten Bezüge seiner Ämter seit 1998, abzüglich Steuern und Lebenshaltung, dazu die Jahre als Rechtsanwalt.
Wie viel verdient ein Bundeskanzler netto?
Von 32.933 Euro brutto im Monat bleiben nach Einkommensteuer und Solidaritätszuschlag 21.442 Euro. Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung fallen nicht an, die private Kranken- und Pflegeversicherung ist darin noch nicht abgezogen.
Was steht einem ehemaligen Bundeskanzler finanziell zu?
Nach Paragraf 14 des Bundesministergesetzes ein Übergangsgeld für höchstens zwei Jahre, in den ersten drei Monaten in Höhe von Amtsgehalt und Ortszuschlag, danach zur Hälfte. Dazu kommt nach Paragraf 15 ein Ruhegehalt, das nach vier Amtsjahren bei 27,74 Prozent des Amtsgehalts beginnt, sowie Büroräume, Personal, ein Dienstfahrzeug mit Fahrer und auf Antrag Personenschutz. Wer daneben eine Altersentschädigung aus einem Bundestagsmandat hat, bekommt beides nicht ungekürzt nebeneinander: Nach Paragraf 29 Absatz 4 des Abgeordnetengesetzes ruht die Altersentschädigung um die Hälfte des Betrages, um den beide Ansprüche zusammen die Abgeordnetenentschädigung übersteigen.
Wie viele Amtsjahre zählen bei Olaf Scholz für die Pension?
Neun volle Jahre, denn Paragraf 15 des Bundesministergesetzes addiert die gesamte Zugehörigkeit zur Bundesregierung: knapp zwei Jahre als Bundesarbeitsminister von November 2007 bis Oktober 2009 und gut sieben Jahre als Bundesfinanzminister, Vizekanzler und Bundeskanzler von März 2018 bis Mai 2025. Die sieben Jahre als Erster Bürgermeister von Hamburg zählen nicht mit, weil es sich um ein Landesamt handelt.
Wie viel verdient Olaf Scholz als Abgeordneter des Bundestages?
Die Abgeordnetenentschädigung liegt bei 11.833 Euro brutto im Monat, dazu kommt die steuerfreie Kostenpauschale von 5.467,27 Euro monatlich, zusammen also 17.301 Euro.
Wie viel verdiente Olaf Scholz als Erster Bürgermeister von Hamburg?
Rund 200.000 Euro brutto im Jahr, von 2011 bis 2018 also in der Summe etwa 1,4 Millionen Euro.
Woher stammt das Vermögen von Olaf Scholz?
Nahezu vollständig aus Amtsbezügen, Diäten und Pauschalen aus rund drei Jahrzehnten in öffentlichen Ämtern, dazu aus den Jahren als Fachanwalt für Arbeitsrecht vor 1998.
Bildquellen:
Titelbild: Michael Lucan [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
Portrait: Steffen Prößdorf [CC-BY-SA-4.0], via Wikimedia Commons