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Millionen Euro
Euro
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Geburtsdatum14. Juni 1958 (63 Jahre alt)
Geboren inOsnabrück, Deutschland
Nationalit�tDeutschland
Familienstandverheiratet mit Britta Ernst (seit 1998)
BerufPolitiker, Bundeskanzler
Gr��e1.70 m

Wie viel Geld hat Olaf Scholz?

Olaf Scholz ging Ende September 2021 als Kanzlerkandidat der SPD in die Bundestagswahl und gewann diese mit 25,7% der Stimmen. Damit krönte sich der erfahrene Politiker zum neuen Bundeskanzler und löst damit Angela Merkel ab. Zuvor war er bereits Bundesarbeits- und -finanzminister und Bürgermeister von Hamburg. Seine Bemühungen, 2019 zum Bundesvorsitzenden der SPD gewählt zu werden, scheiterten jedoch. Dennoch ist er einer der beliebtesten Politiker seiner Partei. Das geschätzte Vermögen von Olaf Scholz beträgt rund 4 Millionen Euro.

So setzt sich das Bundeskanzler-Gehalt von Olaf Scholz zusammen

  • Amtsgehalt: 24.976,58 Euro (Einzweidrittel der Beamten-Besoldungsstufe B11)
  • Ortszuschlag: 1.200,71 Euro
  • Allgemeine Stellenzulage: 30,68 Euro
  • Dienstaufwandsentschädigung: 1.022,58 Euro
  • Abgeordnetenentschädigung: 5.027,91 Euro (Die Hälfte minus 1/365tel)
  • Kostenpauschale für Abgeordnete: 3.313,57 Euro (Minus 25%)
  • Gesamt: 35.572,03 Euro

Nächste Gehaltserhöhung: 1.4.2022

Die früheren Gehälter von Olaf Scholz

Olaf Scholz Gehalt als Bundeskanzler Als Spitzenpolitiker erhält Olaf Scholz seit vielen Jahren bemerkenswerte Vergütungen für seine Tätigkeiten. Mit einer Unterbrechung von einem Jahr war er von 1998 bis 2011 Mitglied des Bundestags und ist es seit der Bundestagswahl Ende September 2021 erneut. Bei seinem Eintritt ins Parlament erhielt er zunächst eine monatliche Abgeordnetenentschädigung in Höhe von rund 6.300 Euro brutto. Seit Juli 2021 liegen die Diäten bei etwas mehr als 10.000 Euro im Monat. Dazu kam eine monatliche Kostenpauschale von circa 3.200 Euro (1998) bzw. 4.500 Euro (2021).

Als Bundesarbeitsminister verdiente Scholz zwischen November 2007 und Oktober 2009 zusätzlich rund 16.300 Euro brutto im Monat. In seinem Amt als Erster Bürgermeister von Hamburg erhielt er von 2011 bis 2018 knapp 200.000 Euro brutto im Jahr. Bei seiner Rückkehr in die Bundesregierung als Finanzminister wurde er ab März 2018 mit etwa 15.200 Euro brutto im Monat vergütet.

Früher Einstieg in die Politik

Im Jahr 1975, also noch als Schüler, trat Olaf Scholz in die SPD ein. Sein Abitur legte er 1977 ab und studierte danach bis 1984 Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg. 1982 wurde er zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Jugendorganisation der SPD, der Jusos. Dieses Amt bekleidete er bis 1988, als er bereits als Rechtsanwalt tätig war. 1990 gründete er mit Gabriele Zimmermann die Anwaltskanzlei Zimmermann, Scholz & Partner in Hamburg. Dort war Scholz auf Arbeitsrecht spezialisiert.

Erstes Engagement in der Hamburger Stadtpolitik

Von 1994 bis 2000 war Scholz Vorsitzender des SPD-Kreisverbands Altona, anschließend war er bis 2004 Vorsitzender seiner Partei in Hamburg. Von 1998 bis 2001 war er zudem Mitglied des Bundestags. Im Mai 2001 ließ er sein Mandat zunächst ruhen, um Innensenator von Hamburg zu werden. In diesem Amt folgte er dem zurückgetretenen Hartmuth Wrocklage nach. Da der CDU-Politiker Ole von Beust im September 2001 zum neuen Hamburger Bürgermeister gewählt wurde, war Scholz’ Tätigkeit als Innensenator Ende Oktober 2001 beendet.

Bundesminister für Arbeit und Soziales

Olaf Scholz Vermögen Scholz kehrte 2002 in den Bundestag zurück und wurde im gleichen Jahr SPD-Generalsekretär. Dieses Amt legte er aber im März 2004 nieder. Nachdem der damalige Arbeitsminister Franz Müntefering im November 2007 aus privaten Gründen zurücktrat, wurde Olaf Scholz sein Nachfolger. Nach der Bundestagswahl Ende Oktober 2009 bildete sich eine Regierung ohne Beteiligung der SPD, weshalb Scholz sein Amt nicht fortführen konnte. Stattdessen wurde er im November 2009 zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden seiner Partei gewählt.

Bürgermeister von Hamburg

Im Februar 2011 ließ sich Scholz als SPD-Spitzenkandidat für die Hamburger Bürgerschaftswahl aufstellen. Seine Partei gewann die absolute Mehrheit, und Scholz wurde Erster Bürgermeister Hamburgs. Im Februar 2015 verlor die SPD zwar die absolute Mehrheit, Scholz wurde trotzdem in seinem Amt bestätigt. Als er im Nachgang der Bundestagswahl 2017 die Aussicht hatte, Teil der Bundesregierung zu werden, trat er im März 2018 als Hamburger Bürgermeister zurück und wurde Bundesfinanzminister.

Kein Parteivorsitzender und dennoch Bundeskanzler

Bereits im Februar 2018 wurde Scholz zum Bundesvorsitzenden der SPD, nachdem Martin Schulz von diesem Amt zurückgetreten war. Es war allerdings von vornherein vereinbart, dass Scholz den Vorsitz nur kommissarisch übernehmen würde, bis Andrea Nahles im April 2018 zur neuen SPD-Bundesvorsitzenden gewählt wurde. Für die Wahl zum Parteivorsitz 2019 kandidierte Scholz gemeinsam mit Klara Geywitz. Das Duo unterlag in der Stichwahl jedoch Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans. Die beiden schlugen Scholz im August 2020 als Kanzlerkandidat der SPD für die Bundestagswahl Ende September 2021 vor. Die Wahl gewann Scholz in einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit 25,7% gegen Armin Laschet und die Union (24,1%) und ging mit breiter Brust in Koalitionsverhandlungen.

Bildquellen:
Titelbild: Michael Lucan [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
Portrait: Steffen Prößdorf [CC-BY-SA-4.0], via Wikimedia Commons

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