Millionen Euro
Gage für The Beekeeper25 Millionen US-Dollar
Gage für Hobbs und Shaw13 Millionen US-Dollar
Vor der SchauspielereiTurmspringer im britischen Nationalkader
Erfolgreichster FilmThe Meg, über 500 Millionen US-Dollar
Geburtsdatum26. Juli 1967 (59 Jahre alt)
Geboren inShirebrook, Derbyshire, England
NationalitätEngland
Familienstandverlobt mit Rosie Huntington-Whiteley (seit 2016)
BerufSchauspieler, Produzent
Kinder2

Wie hoch ist das Vermögen von Jason Statham?

Jason Statham ist einer der verlässlichsten Actiondarsteller Hollywoods, und das ist bei ihm eine Geschäftsbeschreibung und kein Kompliment. Seine Filme kosten selten mehr als 60 Millionen Dollar, spielen fast immer ein Mehrfaches davon ein, und ein großer Teil der Erlöse stammt aus dem Ausland. Genau daraus entsteht sein Einkommen. Das geschätzte Vermögen von Jason Statham: 90 Millionen Euro.

Anders als die meisten Kollegen in seiner Gehaltsklasse hängt er an keinem Superheldenuniversum. Er ist selbst die Marke, und das Publikum bucht mit seinem Namen eine bestimmte Art Film. Diese Position hat er sich über mehr als zwanzig Jahre aufgebaut, mit einer bemerkenswert konstanten Rolle.

Vom Turmspringen ins Filmgeschäft

Gagen von Jason Statham Geboren wurde Statham 1967 in Shirebrook in Derbyshire, seine Eltern arbeiteten als Sänger und Tänzerin. Seine erste Laufbahn machte er im Wassersport: Zwölf Jahre gehörte er dem britischen Nationalkader der Turmspringer an und stand zwischenzeitlich auf Platz zwölf der Weltrangliste.

Geld verdiente er damit nicht. Turmspringen ist eine olympische Sportart ohne Profiligen und ohne Preisgelder, die zum Leben reichen. Statham verkaufte in dieser Zeit Waren auf der Straße und arbeitete als Modell, unter anderem für die Marke French Connection.

Die sportliche Vorgeschichte zahlt sich bis heute aus, und zwar messbar. Statham führt einen Großteil seiner Kampf- und Sturzszenen selbst aus. Für eine Produktion bedeutet das kürzere Drehzeiten, weniger Schnitte, in denen ein Double kaschiert werden muss, und weniger Nachdrehs. Ein Darsteller, der diese Szenen selbst übernimmt, senkt die Produktionskosten und rechtfertigt damit einen Teil seiner Gage.

Der Einstieg über Guy Ritchie

Seine erste Filmrolle bekam er 1998 in der Krimikomödie „Bube, Dame, König, Gras“ von Guy Ritchie. Zustande kam sie über die Werbung: French Connection, für die Statham als Modell gearbeitet hatte, trat als Geldgeber des Films auf und brachte ihn ins Gespräch. Zwei Jahre später folgte „Snatch“, später „Revolver“.

Der eigentliche Durchbruch kam 2002 mit „The Transporter“. Wirtschaftlich ist dieser Film der Wendepunkt seiner Laufbahn, weil er zum ersten Mal nicht Teil eines Ensembles war, sondern der Grund, warum ein Publikum ins Kino ging. Aus dem Film wurde eine Reihe, und aus Statham ein Name, mit dem sich ein Projekt finanzieren lässt.

Was Statham pro Film verdient

Die belegten Gagen im Überblick

Für diese Filme sind konkrete Beträge dokumentiert:

  • The Transporter (2002) – 750.000 US-Dollar
  • The Italian Job (2003) – 450.000 US-Dollar
  • Fast und Furious Presents: Hobbs und Shaw (2019) – 13 Millionen US-Dollar
  • The Beekeeper (2024) – 25 Millionen US-Dollar

Die beiden Zahlen aus den Anfangsjahren sind der eigentliche Maßstab. Für „The Transporter“, den Film, der ihn überhaupt zum Hauptdarsteller machte, bekam er 750.000 Dollar. Für „The Italian Job“ im Jahr darauf, eine Nebenrolle in einer Starbesetzung, waren es sogar nur 450.000. Zweiundzwanzig Jahre später steht in derselben Spalte eine Zahl, die mehr als das Dreißigfache beträgt.

Für zwei weitere Filme gibt es keine bestätigten Beträge, sondern nur Branchenschätzungen: Bei „Fast X“ von 2023 wird von rund 15 Millionen Dollar ausgegangen, bei „A Working Man“ von 2025 von 10 bis 15 Millionen. Beide Zahlen stehen bewusst nicht in der Liste oben, weil sie nicht belegt sind.

Auffällig ist der Sprung bei „The Beekeeper“. Dass er für einen Film ohne bekanntes Franchise mehr bekam als für einen Teil der „Fast und Furious“-Reihe, liegt an der Rollenverteilung: In einer Ensemblereihe ist er einer von vielen Namen auf dem Plakat, in seinen eigenen Filmen trägt er das Projekt allein. Wer allein trägt, verhandelt anders.

Warum seine Gage so hoch sein kann

Einkommen von Jason Statham Eine Gage von 25 Millionen Dollar bei einem Budget von rund 40 Millionen klingt unverhältnismäßig, ist aber gerechnet. Ein Actionfilm mit ihm braucht keine teuren Computereffekte, keine große Besetzung und keine langen Drehzeiten. Das meiste Geld steckt in der Hauptrolle, weil sie das eigentliche Verkaufsargument ist.

Entscheidend ist die Auswertung im Ausland. Actionfilme funktionieren über Sprachgrenzen hinweg, weil sie kaum Dialog brauchen. Bei „A Working Man“ kamen von 98,5 Millionen Dollar Einspielergebnis rund 61,6 Millionen aus Märkten außerhalb der USA. Für ein Studio ist das planbar: Ein Statham-Film wird in Deutschland, Asien und Südamerika verlässlich gebucht, unabhängig davon, ob die Kritiken gut sind.

Die Kassenzahlen als Grundlage der Verhandlung

Was seine Gage rechtfertigt, lässt sich an den Einspielergebnissen ablesen. Diese Zahlen sind nicht sein Verdienst, sondern der Umsatz der Filme:

  • The Meg, 2018: über 500 Millionen Dollar weltweit, sein größter Erfolg
  • The Beekeeper, 2024: 134 Millionen Dollar bei einem Budget von rund 40 Millionen
  • A Working Man, 2025: 98,5 Millionen Dollar weltweit
  • The Expendables 4, 2023: rund 51 Millionen Dollar und damit ein Verlust

Der Ausrutscher von 2023 ist lehrreich, weil er zeigt, wo die Grenze liegt. „The Expendables 4“ war eine Ensembleproduktion mit hohem Budget und mehreren teuren Namen. Genau dieses Modell funktioniert nicht mehr, während der schlanke Solofilm im Jahr darauf ein Vielfaches einspielte. Für Statham war das ein Argument in eigener Sache: Nicht die Reihe verkauft, sondern er.

Eine Fortsetzung von „The Beekeeper“ ist in Vorbereitung. Bei einem Film, der mehr als das Dreifache seines Budgets einspielt, ist das die naheliegende Entscheidung des Studios.

Was ihn von anderen Actionstars unterscheidet

Die Generation vor ihm hat ihr Geld anders verdient. Sylvester Stallone und Chuck Norris haben eigene Stoffe geschrieben und produziert, Bruce Willis verhandelte klassische Hollywoodgagen mit Gewinnbeteiligung. Tom Cruise verdient bis heute vor allem an Beteiligungen, nicht am Festhonorar.

Stathams Modell ist einfacher: hohe Festgage, viele Filme, mittlere Budgets. Er dreht seit Jahren in einem Takt von einem bis zwei Filmen pro Jahr, oft mit denselben Regisseuren und Produzenten. Das reduziert Reibung und Verhandlungsaufwand, und es sorgt dafür, dass sein Einkommen nicht von einem einzelnen Kinostart abhängt.

Dazu kommt seine Rolle in der „Fast und Furious“-Reihe, in die er 2015 als Gegenspieler einstieg. Solche Auftritte sind wirtschaftlich attraktiv, weil sie wenige Drehtage kosten und trotzdem zweistellige Millionengagen bringen. Vin Diesel verdient in derselben Reihe zusätzlich als Produzent, was den Unterschied zwischen Darsteller und Miteigentümer eines Franchise deutlich macht.

Ein weiterer Punkt bleibt offen und ist bei Schätzungen zu ihm der größte Unsicherheitsfaktor: Ob und in welchem Umfang Statham an den Erlösen seiner Filme beteiligt ist, wird nicht veröffentlicht. Bei einem Darsteller mit dieser Verhandlungsposition ist eine Beteiligung üblich, ihre Höhe kennt nur das Studio. Wie viel das ausmachen kann, zeigt Keanu Reeves, dessen Vermögen überwiegend aus solchen Anteilen stammt.

Häufige Fragen zum Vermögen von Jason Statham

Was verdient Jason Statham pro Film?

Zwischen 10 und 25 Millionen Dollar, abhängig davon, ob er einen Film allein trägt oder Teil eines Ensembles ist. Die höchste bekannte Gage war 25 Millionen Dollar für „The Beekeeper“.

Was hat er für „The Transporter“ bekommen?

750.000 Dollar. Für „The Italian Job“ im Jahr darauf waren es 450.000 Dollar, also weniger als für den Film, der ihn zum Hauptdarsteller machte.

Welcher Film war sein größter Erfolg?

„The Meg“ von 2018 mit über 500 Millionen Dollar weltweit. Sein größter Erfolg als alleiniger Hauptdarsteller ohne Franchise war „The Beekeeper“.

War Jason Statham wirklich Sportler?

Ja, zwölf Jahre im britischen Nationalkader der Turmspringer, mit einer besten Platzierung auf Rang zwölf der Weltrangliste.

Macht er seine Stunts selbst?

Große Teile davon, was in der Branche selten ist. Für Produktionen bedeutet das kürzere Drehzeiten und weniger Aufwand in der Nachbearbeitung.

Wie kam er zu seiner ersten Filmrolle?

Über seine Arbeit als Modell für French Connection. Die Marke finanzierte Guy Ritchies Film „Bube, Dame, König, Gras“ mit und vermittelte ihn.

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