• Geschätztes Vermögen von Charlie Sheen: 133 Millionen Euro
  • Geburtsdatum: 3. September 1965
  • Geboren in: New York City / USA
  • Nationalität: USA
  • Familienstand: single
  • Beruf: Schauspieler
  • Voller Name: Carlos Irwin Estévez
  • Kinder: 5 (Cassandra Jade Estevez, Lola Rose Sheen, Sam Sheen, Max Sheen, Bob Sheen)
  • Größe: 1,78 m

Charlie Sheen VermögenDas geschätzte Vermögen von Charlie Sheen beträgt umgerechnet 1332 Millionen Euro. Ein großer Teil davon stammt aus dem Einkommen durch die Fernsehserien. Zwischen 1,25 und 2 Millionen Dollar kassierte er pro Folge von „Two and a Half Men“. Bei 24 Folgen pro Jahr macht das sensationelle 48 Millionen Dollar Jahreseinkommen. Ein weiterer Teil seines Vermögens stammt aus seinen Rollen in Kinofilmen. Mit 250.000 Dollar verdiente er an „Scary Movie 5“ nur eine für seine Verhältnisse bescheidene Summe. Stolze 25 Millionen Dollar erhielt er hingegen 2012 als Buyout für seinen Vertrag von Warner Bar auf die Hand + weitere 100 Millionen Dollar über die nächsten 3-5 Jahre. Und immerhin 1 bis 2 Millionen Dollar kann er pro Jahr mit Werbeverträgen dazuverdienen.

Sheen pflegt einen seinem Einkommen entsprechenden Lebensstil. Für seine Verlobung mit Freundin und Porno-Star Brett Rossi im Februar 2014 flogen die beiden nach Hawaii – im Privatjet, versteht sich. Kleinigkeiten wie eine mehr als sieben Millionen Dollar teure Villa in Beverly Hills leistet er sich selbstverständlich auch. Auf 150.000 Dollar für ein paar Hotelrechnungen – inklusive Renovierungskosten für die zerstörten Suiten – kommt es dann auch nicht mehr an. Und warum sollte Sheen es bei einem Mercedes lassen, wenn er sich gleich zwei leisten kann? Überhaupt, eigentlich gehen ein Maybach, ein Porsche und ein Mustang auch noch. Charlie Sheen ist nicht nur geschickt im Geldverdienen, er gibt es offenbar auch gerne aus.

Charlie Sheens Tage als bestbezahlter Fernsehschauspieler überhaupt sind vorbei, aber schlecht verdient er immer noch nicht. Mit „Anger Management“ konnte er nicht an seine Rekordgage für „Two and a Half Men“ anschließen.

Der 1965 geborene Charlie Sheen heißt eigentlich Carlos Irwin Estévez. Seinen Künstlernamen Sheen hat er von seinem Vater übernommen, dem Schauspieler Martin Sheen. Dessen bürgerlicher Name lautet Ramón Antonio Gerardo Estévez. Die Liebe zu den bewegten Bildern liegt der Familie Sheen beziehungsweise Estévez im Blut: Charlie Sheens Mutter ist die Filmproduzentin Janet Sheen, auch alle seine Geschwister sind Schauspieler.

HIV Diagnose

Am 17. November 2015 gab Charlie öffentlich bekannt an HIV erkrankt zu sein. Bei wem genau er sich angesteck hat, weiß er selbst nicht. Da er angeblich mit über 5.000 Frauen (darunter Porno-Stars und Prostituierte) Sexorgien feierte, wird es auch unmöglich nachvollziehen zu sein.  Bereits im Jahr 2011 wurde ihm die traurige Diagnose gestellt, von der außer ihm nur seine engsten Vertrauten wussten. Einige seiner Liebhaberinnen erpressten den Schauspieler jahrelang. Bis zu 10 Millionen Dollar solle er laut eigenen Aussagen an Schweigegeld bezahlt haben. Damit machte er im November 2015 reinen Tisch.

Charlie Sheen: Der Weg zu „Two and a Half Men“

Charlie und Martin Sheen

Charlie Sheen mit seinem Vater Martin

Zu internationaler Berühmtheit gelangte Sheen 1984 mit dem Film „Red Dawn“. Seine erste große Fernsehrolle übernahm er im Jahre 2000 in der Serie „Chaos City“ von Michael J. Fox. Ab 2003 begann man, Sheen vor allem mit der ausgesprochen erfolgreichen Comedy-Serie „Two and a Half Men“ zu assoziieren. Der reiche Playboy, den er dort spielte, dürfte ihm selbst nicht so unähnlich sein. Insgesamt in 177 Folgen spielte er als Charlie Harper an der Seite von Alan Harper (Jon Cryer) und Jake Harper (Angus T. Jones). Aber so wie er selbst Michael J. Fox in „Chaos City“ nachgefolgt war, wurde er in „Two and a Half Men“ von Ashton Kutcher abgelöst. Aus ganz anderen Gründen jedoch: Michael J. Fox musste die Schauspielerei auf Grund seiner Erkrankung an Parkinson an den Nagel hängen. Sheen hingegen wurde sein exzessives Privatleben zum Verhängnis. Er war durch seinem Drogenkonsum auffällig geworden und hatte den Produzenten Chuck Lorre öffentlich beleidigt. Das wollte Warner Bros. nicht hinnehmen und gab Anfang 2011 Sheens Entlassung bekannt. Bereits kurz darauf kam er bei der Serie „Anger Management“ des Kabelsenders FX Network unter Vertrag.

Drogenmissbrauch

Charlie Sheens verlotterter Lebensstil ist legendär. Es gibt sogar ein Slangwort, das auf ihn zurückgeht: Wenn jemand „sheening“ betreibt, dann nimmt er deutlich zu viele Drogen und hat einen Hang dazu, völlig abzustürzen. Die Boulevardpresse sagt Sheen nach, häufig die Dienste von Prostituierten in Anspruch zu nehmen. Wegen Gewaltausbrüchen gegen seine damalige Freundin, eine Pornodarstellerin, wurde er gerichtlich verurteilt. Die Schauspielerin Denise Richards, mit der er bis 2006 verheiratet war, ließ sich wegen seines Hangs zu Drogen und Gewalt von ihm scheiden. Als ob all das nicht genug des Wahnsinns wär, scheint Sheen auch Verschwörungstheorien auf den Leim zu gehen. In einer Radiosendung zweifelte er an der offiziellen Darstellung der Terroranschläge vom 11. September 2001. Für einen markigen Spruch ist der Schauspieler immer zu haben. Warum er trotz seines exzessiven Drogenkonsums noch am Leben sei, wurde er etwa gefragt. Seine schlichte Erklärung: Sterben sei eben nur „etwas für Amateure und Idioten“.

Einnahmen durch Anger Management

Egal, wie sich Sheen privat gebärdete, einen negativen Einfluss auf sein Einkommen und seine Karriere schien all das lange Zeit nicht zu haben. Vielleicht ist ein wenig Verruchtheit dem Erfolg sogar zuträglich. Sofern man gewisse Grenzen nicht überschreitet. Ganz so gut wie zu Zeiten von „Two and a Half Men“ ist er finanziell nicht mehr aufgestellt, seit er dort gefeuert wurde. Seine Einkommenssituation könnte sich jedoch bald deutlich bessern. Für „Anger Management“ hat er nämlich einen ungewöhnlichen Deal ausgehandelt: Er ist mit 40 Prozent an den Gewinnen durch die Syndikation beteiligt. Dafür beträgt sein fixes Einkommen nur 100.000 Dollar pro Folge. Eine riskante Strategie, da die Serie aber erfolgreich ist, scheint sie für ihn aufzugehen. Insgesamt wurden 100 Folgen gedreht, aber leider mit Ende 2014 eingestellt. Da die Serie aber weiterhin weltweit ausgestrahlt wird, dürfte das Einkommen durch die Beiteiligungen von Charlie immer noch sehr hoch sein.

Bildquellen:
s_bukley/Bigstock.com
Charlie mit seinem Vater: Andrew Evans / PR Photos

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