LeBron James steht seit 2003 in der NBA auf dem Parkett und hat allein an Gehalt über 580 Millionen US-Dollar verdient. Der größere Teil seines Vermögens stammt trotzdem von außerhalb des Spielfelds, nämlich aus einem Werbevertrag auf Lebenszeit, einer eigenen Medienfirma und Anteilen an Sportklubs. Diese Mischung hat ihn zum ersten Milliardär gemacht, der noch aktiv in der NBA spielt. Wir schätzen das Vermögen von LeBron James auf rund 1,2 Milliarden Euro.
Wie viel verdient LeBron James pro Sekunde?
LeBron James verdient bei Philadelphia 76ers rund 3,88 Millionen US-Dollar im Jahr. Gleichmäßig über das Jahr verteilt sind das rund 0,12 US-Dollar pro Sekunde, ein Stundenlohn von rund 442 US-Dollar und ein Verdienst von rund 10.613 US-Dollar pro Tag.
| Verdienst pro Sekunde | 0,12 US-Dollar |
|---|---|
| Verdienst pro Minute | 7,37 US-Dollar |
| Stundenlohn | 442 US-Dollar |
| Verdienst pro Tag | 10.613 US-Dollar |
| Gehalt pro Monat | 323.044 US-Dollar |
| Jahresgehalt | 3,88 Millionen US-Dollar |
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Grundlage ist das aktuelle Jahresgehalt aus unserem Steckbrief, gleichmäßig über das Jahr verteilt. Boni, Preisgelder und Werbeeinnahmen sind darin nicht enthalten, das tatsächliche Gesamteinkommen liegt daher höher.
Wie hoch ist das Vermögen von LeBron James?
Woraus sich die Schätzung speist
Die dritte Säule ist die schwerste und zugleich die, die sich am schlechtesten beziffern lässt: seine Beteiligungen. Anteile an einer Medienfirma, an einer Sportholding und an mehreren Marken lassen sich nicht wie ein Konto ablesen, sondern nur bewerten. Ein erheblicher Teil seines Vermögens steckt damit in Positionen, die sich nicht ohne Weiteres zu Geld machen lassen.
Genau das unterscheidet ihn von Spielern, deren Vermögen im Kern aus Gehalt und Prämien besteht. Bei Dirk Nowitzki ruht der Betrag auf einer langen, gut bezahlten Laufbahn bei einem einzigen Klub, bei James auf einem Geschäft, das er neben dem Sport aufgebaut hat.
Warum das Bruttogehalt in die Irre führt
Alle Gehaltszahlen aus der NBA sind Bruttobeträge. In Kalifornien, wo er acht Jahre gespielt hat, summieren sich Bundes- und Bundesstaatssteuer für Spitzenverdiener auf etwa die Hälfte. Dazu kommt die Jock Tax: Ein Profi versteuert seine Auswärtsspiele anteilig in dem Bundesstaat, in dem er antritt, was bei über vierzig Auswärtsspielen im Jahr eine erhebliche Zersplitterung bedeutet. Von den über 580 Millionen US-Dollar Gehalt ist deshalb grob die Hälfte nie bei ihm angekommen.
Daran scheitern viele Schätzungen zu Sportlern. Wer Bruttogehälter addiert, landet beim Doppelten des tatsächlichen Vermögens. Wer umgekehrt nur auf das Gehalt sieht und die Werbeeinnahmen ausblendet, liegt in die andere Richtung falsch, denn die laufen über Firmen und tauchen in keiner Gehaltsabrechnung auf.
Was er in der NBA verdient
Vom Erstrundenpick zum Spitzenverdiener
2003 wählten ihn die Cleveland Cavaliers an erster Stelle. Sein Einstiegsgehalt war durch den Rookie-Tarif gedeckelt und lag bei gut vier Millionen US-Dollar im Jahr. Erst mit dem Wechsel zu den Miami Heat 2010, den beiden Titeln dort und der Rückkehr nach Cleveland 2014 kletterte er in die Bereiche, die den Vergleich mit Michael Jordan überhaupt zuließen. Jordan verdiente in seiner letzten Saison bei den Chicago Bulls 33,1 Millionen US-Dollar und hielt damit lange die Bestmarke für ein einzelnes Jahr.
Unter den aktiven Spielern erreicht beim reinen Gehalt vor allem Stephen Curry ähnliche Größenordnungen. Eine Einordnung der Ligagehälter insgesamt bietet die Übersicht der NBA-Gehälter.
Acht Jahre bei den Lakers
2018 unterschrieb er bei den Los Angeles Lakers und gewann dort 2020 seinen vierten Meistertitel. In der Saison 2025/26 stand er mit 52,6 Millionen US-Dollar in den Büchern, dem höchsten Einzelbetrag seiner Laufbahn. 2024 draftete Los Angeles zudem seinen Sohn Bronny, womit erstmals Vater und Sohn gleichzeitig in der NBA spielten.
Der Wechsel nach Philadelphia
Im Juli 2026 verließ er Los Angeles und unterschrieb bei den Philadelphia 76ers, für zwei Jahre und knapp acht Millionen US-Dollar mit einer Spieleroption für das zweite Jahr. Das ist das Veteranenminimum und damit das niedrigste Gehalt, das er je bezogen hat. Gegenüber der Vorsaison bedeutet das einen Rückgang von über neunzig Prozent. Er selbst nannte den Schritt seine letzte Entscheidung und sagte, er habe zuvor ernsthaft über das Karriereende nachgedacht.
Für sein Vermögen ist dieser Gehaltssturz beinahe bedeutungslos. Bei einem Milliardenvermögen ändern fünfzig Millionen im Jahr wenig, für den Klub dagegen ist der Unterschied entscheidend, weil das eingesparte Geld im Gehaltsgefüge frei wird. Wie sich sein Verdienst über die Jahre entwickelt hat, zeigt die Übersicht:
| Saison | Team | Gehalt |
|---|---|---|
| 2003-04 | Cleveland Cavaliers | $4.018.290 |
| 2004-05 | Cleveland Cavaliers | $4.320.360 |
| 2005-06 | Cleveland Cavaliers | $4.621.800 |
| 2006-07 | Cleveland Cavaliers | $5.828.090 |
| 2007-08 | Cleveland Cavaliers | $13.041.250 |
| 2008-09 | Cleveland Cavaliers | $14.410.581 |
| 2009-10 | Cleveland Cavaliers | $15.779.912 |
| 2010-11 | Miami Heat | $14.500.000 |
| 2011-12 | Miami Heat | $12.896.159 |
| 2012-13 | Miami Heat | $17.545.000 |
| 2013-14 | Miami Heat | $19.067.500 |
| 2014-15 | Cleveland Cavaliers | $20.644.400 |
| 2015-16 | Cleveland Cavaliers | $22.970.500 |
| 2016-17 | Cleveland Cavaliers | $30.963.450 |
| 2017-18 | Cleveland Cavaliers | $33.285.709 |
| 2018-19 | LA Lakers | $35.654.150 |
| 2019-20 | LA Lakers | $37.436.858 |
| 2020-21 | LA Lakers | $39.219.566 |
| 2021-22 | LA Lakers | $41.180.544 |
| 2022-23 | LA Lakers | $44.474.988 |
| 2025-26 | LA Lakers | $52.627.153 |
| 2026-27 | Philadelphia 76ers | $3.876.529 |
| Gesamtverdienst inkl. laufender Saison | $584.698.984 |
Das Geschäft neben dem Parkett
Der Vertrag mit Nike
Damit fließt aus diesem Vertrag auch dann noch Geld, wenn er längst nicht mehr spielt. Das ist der entscheidende Unterschied zu einem gewöhnlichen Ausrüstervertrag, der an die aktive Laufbahn gekoppelt ist. Wie weit Werbeeinnahmen ein Sportlervermögen tragen können, zeigt im Vergleich Cristiano Ronaldo, bei dem das Verhältnis von Gehalt und Werbung ähnlich gelagert ist.
Die eigene Medienfirma
Die SpringHill Company entstand 2020 aus mehreren Vorgängerfirmen, die er gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Maverick Carter aufgebaut hatte. Das Unternehmen produziert Filme, Serien und Werbung. Im Oktober 2021 verkaufte es einen Minderheitsanteil an eine Gruppe um RedBird Capital, Nike, Epic Games und die Fenway Sports Group, bewertet wurde es dabei mit rund 725 Millionen US-Dollar.
Die Mehrheit blieb bei James und Carter, er selbst ist dort Vorsitzender. Das unterscheidet die Firma von den üblichen Lizenzgeschäften, bei denen ein Sportler seinen Namen hergibt und am Ergebnis nicht beteiligt ist.
Anteile an Sportklubs
2011 legte er rund 6,5 Millionen US-Dollar für zwei Prozent am FC Liverpool an. 2021 tauschte er diesen Anteil gegen eine Beteiligung an der Muttergesellschaft Fenway Sports Group, zu der neben Liverpool auch die Boston Red Sox, die Pittsburgh Penguins, ein Rennstall und ein Fernsehsender gehören. Der Wert dieser Position wird auf rund 90 Millionen US-Dollar geschätzt.
Aus einer einzelnen Vereinsbeteiligung wurde damit ein Anteil an einem Sportkonzern. Gemessen am Einstiegspreis von 6,5 Millionen US-Dollar im Jahr 2011 hat sich diese Position mehr als verzehnfacht.
Frühe Beteiligungen und Werbepartner
Sein einträglichster Frühgriff war ein Prozent an Beats Electronics. Als Apple die Firma 2014 übernahm, brachte ihm der Anteil rund 30 Millionen US-Dollar ein, ein Vielfaches der Werbegage, die er stattdessen hätte nehmen können. Mitgegründet hatte Beats der Musiker Dr. Dre. Denselben Weg ging Kobe Bryant, dessen größter Vermögenssprung aus einer frühen Beteiligung an einem Getränkehersteller stammte und nicht aus dem Basketball.
Dazu kommt eine frühe Beteiligung an der Pizzakette Blaze Pizza, in die er nach eigener Darstellung rund eine Million US-Dollar steckte. Auf der Liste seiner Werbepartner stehen neben Nike unter anderem PepsiCo, AT&T und Walmart. Den langjährigen Vertrag mit Coca-Cola löste er 2021 zugunsten von PepsiCo ab.
Häufige Fragen zum Vermögen von LeBron James
Wie hoch ist das Vermögen von LeBron James?
Wir schätzen es auf rund 1,2 Milliarden Euro. Den kleineren Teil machen die NBA-Gehälter aus, der größere steckt in Werbeverträgen und in Beteiligungen an Firmen und Sportklubs.
Wie viel verdient LeBron James bei den Philadelphia 76ers?
3,88 Millionen US-Dollar in der laufenden Saison. Das ist das Veteranenminimum und damit deutlich weniger als bei jeder früheren Station seiner Laufbahn.
Wie viel hat er in seiner NBA-Laufbahn an Gehalt verdient?
Über 580 Millionen US-Dollar seit dem Draft 2003, und zwar brutto. Nach Steuern bleibt davon grob die Hälfte.
Woher stammt der größte Teil seines Vermögens?
Aus dem Geschäft neben dem Sport, also aus dem Nike-Vertrag auf Lebenszeit, der Medienfirma SpringHill und der Beteiligung an der Fenway Sports Group.
An welchen Sportklubs ist er beteiligt?
Über die Fenway Sports Group an Liverpool, den Boston Red Sox und den Pittsburgh Penguins. Angefangen hat das 2011 mit zwei Prozent am FC Liverpool.
Warum gilt er als Milliardär, obwohl er nie eine Firma verkauft hat?
Weil sein Vermögen aus laufenden Einnahmen und aus Beteiligungswerten besteht und nicht aus einem einzelnen Verkaufserlös. Der größte Teil ist damit bewertetes und kein realisiertes Kapital.
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