Milliarden Euro
Millionen US-Dollar
Millionen Euro
NBA-Gehälter seit 2003über 580 Millionen US-Dollar
Frühere StationenCleveland Cavaliers, Miami Heat, Los Angeles Lakers
Werbevertrag mit Nikeauf Lebenszeit, seit Dezember 2015
BeteiligungenSpringHill Company, Fenway Sports Group, Blaze Pizza
Geburtsdatum30. Dezember 1984 (41 Jahre alt)
Geboren inAkron, Ohio, USA
NationalitätUSA
Familienstandverheiratet mit Savannah James (seit 2013)
BerufBasketballer
Voller NameLeBron Raymone James
SpitznameKing James
Kinder3 (LeBron Jr., Bryce Maximus, Zhuri)
Größe2.03 m
Gewicht113 kg

LeBron James steht seit 2003 in der NBA auf dem Parkett und hat allein an Gehalt über 580 Millionen US-Dollar verdient. Der größere Teil seines Vermögens stammt trotzdem von außerhalb des Spielfelds, nämlich aus einem Werbevertrag auf Lebenszeit, einer eigenen Medienfirma und Anteilen an Sportklubs. Diese Mischung hat ihn zum ersten Milliardär gemacht, der noch aktiv in der NBA spielt. Wir schätzen das Vermögen von LeBron James auf rund 1,2 Milliarden Euro.

Wie viel verdient LeBron James pro Sekunde?

LeBron James verdient bei Philadelphia 76ers rund 3,88 Millionen US-Dollar im Jahr. Gleichmäßig über das Jahr verteilt sind das rund 0,12 US-Dollar pro Sekunde, ein Stundenlohn von rund 442 US-Dollar und ein Verdienst von rund 10.613 US-Dollar pro Tag.

Verdienst pro Sekunde 0,12 US-Dollar
Stundenlohn 442 US-Dollar
Verdienst pro Sekunde 0,12 US-Dollar
Verdienst pro Minute 7,37 US-Dollar
Stundenlohn 442 US-Dollar
Verdienst pro Tag 10.613 US-Dollar
Gehalt pro Monat 323.044 US-Dollar
Jahresgehalt 3,88 Millionen US-Dollar

Wie hoch ist das Vermögen von LeBron James?

Woraus sich die Schätzung speist

LeBron James Vermögen Die Rechnung hat bei ihm drei Säulen, und die kleinste davon ist das Gehalt. Über zwei Jahrzehnte NBA sind mehr als 580 Millionen US-Dollar zusammengekommen, brutto und vor Steuern. Dazu kommen die Werbeeinnahmen, die er seit seinem achtzehnten Lebensjahr bezieht und die in guten Jahren ein Vielfaches seines Jahresgehalts ausmachten.

Die dritte Säule ist die schwerste und zugleich die, die sich am schlechtesten beziffern lässt: seine Beteiligungen. Anteile an einer Medienfirma, an einer Sportholding und an mehreren Marken lassen sich nicht wie ein Konto ablesen, sondern nur bewerten. Ein erheblicher Teil seines Vermögens steckt damit in Positionen, die sich nicht ohne Weiteres zu Geld machen lassen.

Genau das unterscheidet ihn von Spielern, deren Vermögen im Kern aus Gehalt und Prämien besteht. Bei Dirk Nowitzki ruht der Betrag auf einer langen, gut bezahlten Laufbahn bei einem einzigen Klub, bei James auf einem Geschäft, das er neben dem Sport aufgebaut hat.

Warum das Bruttogehalt in die Irre führt

Alle Gehaltszahlen aus der NBA sind Bruttobeträge. In Kalifornien, wo er acht Jahre gespielt hat, summieren sich Bundes- und Bundesstaatssteuer für Spitzenverdiener auf etwa die Hälfte. Dazu kommt die Jock Tax: Ein Profi versteuert seine Auswärtsspiele anteilig in dem Bundesstaat, in dem er antritt, was bei über vierzig Auswärtsspielen im Jahr eine erhebliche Zersplitterung bedeutet. Von den über 580 Millionen US-Dollar Gehalt ist deshalb grob die Hälfte nie bei ihm angekommen.

Daran scheitern viele Schätzungen zu Sportlern. Wer Bruttogehälter addiert, landet beim Doppelten des tatsächlichen Vermögens. Wer umgekehrt nur auf das Gehalt sieht und die Werbeeinnahmen ausblendet, liegt in die andere Richtung falsch, denn die laufen über Firmen und tauchen in keiner Gehaltsabrechnung auf.

Was er in der NBA verdient

Vom Erstrundenpick zum Spitzenverdiener

2003 wählten ihn die Cleveland Cavaliers an erster Stelle. Sein Einstiegsgehalt war durch den Rookie-Tarif gedeckelt und lag bei gut vier Millionen US-Dollar im Jahr. Erst mit dem Wechsel zu den Miami Heat 2010, den beiden Titeln dort und der Rückkehr nach Cleveland 2014 kletterte er in die Bereiche, die den Vergleich mit Michael Jordan überhaupt zuließen. Jordan verdiente in seiner letzten Saison bei den Chicago Bulls 33,1 Millionen US-Dollar und hielt damit lange die Bestmarke für ein einzelnes Jahr.

Unter den aktiven Spielern erreicht beim reinen Gehalt vor allem Stephen Curry ähnliche Größenordnungen. Eine Einordnung der Ligagehälter insgesamt bietet die Übersicht der NBA-Gehälter.

Acht Jahre bei den Lakers

2018 unterschrieb er bei den Los Angeles Lakers und gewann dort 2020 seinen vierten Meistertitel. In der Saison 2025/26 stand er mit 52,6 Millionen US-Dollar in den Büchern, dem höchsten Einzelbetrag seiner Laufbahn. 2024 draftete Los Angeles zudem seinen Sohn Bronny, womit erstmals Vater und Sohn gleichzeitig in der NBA spielten.

Der Wechsel nach Philadelphia

Im Juli 2026 verließ er Los Angeles und unterschrieb bei den Philadelphia 76ers, für zwei Jahre und knapp acht Millionen US-Dollar mit einer Spieleroption für das zweite Jahr. Das ist das Veteranenminimum und damit das niedrigste Gehalt, das er je bezogen hat. Gegenüber der Vorsaison bedeutet das einen Rückgang von über neunzig Prozent. Er selbst nannte den Schritt seine letzte Entscheidung und sagte, er habe zuvor ernsthaft über das Karriereende nachgedacht.

Für sein Vermögen ist dieser Gehaltssturz beinahe bedeutungslos. Bei einem Milliardenvermögen ändern fünfzig Millionen im Jahr wenig, für den Klub dagegen ist der Unterschied entscheidend, weil das eingesparte Geld im Gehaltsgefüge frei wird. Wie sich sein Verdienst über die Jahre entwickelt hat, zeigt die Übersicht:

SaisonTeamGehalt
2003-04Cleveland Cavaliers$4.018.290
2004-05Cleveland Cavaliers$4.320.360
2005-06Cleveland Cavaliers$4.621.800
2006-07Cleveland Cavaliers$5.828.090
2007-08Cleveland Cavaliers$13.041.250
2008-09Cleveland Cavaliers$14.410.581
2009-10Cleveland Cavaliers$15.779.912
2010-11Miami Heat$14.500.000
2011-12Miami Heat$12.896.159
2012-13Miami Heat$17.545.000
2013-14Miami Heat$19.067.500
2014-15Cleveland Cavaliers$20.644.400
2015-16Cleveland Cavaliers$22.970.500
2016-17Cleveland Cavaliers$30.963.450
2017-18Cleveland Cavaliers$33.285.709
2018-19LA Lakers$35.654.150
2019-20LA Lakers$37.436.858
2020-21LA Lakers$39.219.566
2021-22LA Lakers$41.180.544
2022-23LA Lakers$44.474.988
2025-26LA Lakers$52.627.153
2026-27Philadelphia 76ers$3.876.529
Gesamtverdienst inkl. laufender Saison$584.698.984

Das Geschäft neben dem Parkett

Der Vertrag mit Nike

LeBron James Einkommen Seinen ersten Ausrüstervertrag unterschrieb er 2003, noch vor seinem ersten Profispiel. Im Dezember 2015 folgte ein Vertrag auf Lebenszeit, dessen Volumen mit über einer Milliarde US-Dollar angegeben wird. Eine solche Bindung hatte Nike zuvor keinem Sportler angeboten.

Damit fließt aus diesem Vertrag auch dann noch Geld, wenn er längst nicht mehr spielt. Das ist der entscheidende Unterschied zu einem gewöhnlichen Ausrüstervertrag, der an die aktive Laufbahn gekoppelt ist. Wie weit Werbeeinnahmen ein Sportlervermögen tragen können, zeigt im Vergleich Cristiano Ronaldo, bei dem das Verhältnis von Gehalt und Werbung ähnlich gelagert ist.

Die eigene Medienfirma

Die SpringHill Company entstand 2020 aus mehreren Vorgängerfirmen, die er gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Maverick Carter aufgebaut hatte. Das Unternehmen produziert Filme, Serien und Werbung. Im Oktober 2021 verkaufte es einen Minderheitsanteil an eine Gruppe um RedBird Capital, Nike, Epic Games und die Fenway Sports Group, bewertet wurde es dabei mit rund 725 Millionen US-Dollar.

Die Mehrheit blieb bei James und Carter, er selbst ist dort Vorsitzender. Das unterscheidet die Firma von den üblichen Lizenzgeschäften, bei denen ein Sportler seinen Namen hergibt und am Ergebnis nicht beteiligt ist.

Anteile an Sportklubs

2011 legte er rund 6,5 Millionen US-Dollar für zwei Prozent am FC Liverpool an. 2021 tauschte er diesen Anteil gegen eine Beteiligung an der Muttergesellschaft Fenway Sports Group, zu der neben Liverpool auch die Boston Red Sox, die Pittsburgh Penguins, ein Rennstall und ein Fernsehsender gehören. Der Wert dieser Position wird auf rund 90 Millionen US-Dollar geschätzt.

Aus einer einzelnen Vereinsbeteiligung wurde damit ein Anteil an einem Sportkonzern. Gemessen am Einstiegspreis von 6,5 Millionen US-Dollar im Jahr 2011 hat sich diese Position mehr als verzehnfacht.

Frühe Beteiligungen und Werbepartner

Sein einträglichster Frühgriff war ein Prozent an Beats Electronics. Als Apple die Firma 2014 übernahm, brachte ihm der Anteil rund 30 Millionen US-Dollar ein, ein Vielfaches der Werbegage, die er stattdessen hätte nehmen können. Mitgegründet hatte Beats der Musiker Dr. Dre. Denselben Weg ging Kobe Bryant, dessen größter Vermögenssprung aus einer frühen Beteiligung an einem Getränkehersteller stammte und nicht aus dem Basketball.

Dazu kommt eine frühe Beteiligung an der Pizzakette Blaze Pizza, in die er nach eigener Darstellung rund eine Million US-Dollar steckte. Auf der Liste seiner Werbepartner stehen neben Nike unter anderem PepsiCo, AT&T und Walmart. Den langjährigen Vertrag mit Coca-Cola löste er 2021 zugunsten von PepsiCo ab.

Häufige Fragen zum Vermögen von LeBron James

Wie hoch ist das Vermögen von LeBron James?

Wir schätzen es auf rund 1,2 Milliarden Euro. Den kleineren Teil machen die NBA-Gehälter aus, der größere steckt in Werbeverträgen und in Beteiligungen an Firmen und Sportklubs.

Wie viel verdient LeBron James bei den Philadelphia 76ers?

3,88 Millionen US-Dollar in der laufenden Saison. Das ist das Veteranenminimum und damit deutlich weniger als bei jeder früheren Station seiner Laufbahn.

Wie viel hat er in seiner NBA-Laufbahn an Gehalt verdient?

Über 580 Millionen US-Dollar seit dem Draft 2003, und zwar brutto. Nach Steuern bleibt davon grob die Hälfte.

Woher stammt der größte Teil seines Vermögens?

Aus dem Geschäft neben dem Sport, also aus dem Nike-Vertrag auf Lebenszeit, der Medienfirma SpringHill und der Beteiligung an der Fenway Sports Group.

An welchen Sportklubs ist er beteiligt?

Über die Fenway Sports Group an Liverpool, den Boston Red Sox und den Pittsburgh Penguins. Angefangen hat das 2011 mit zwei Prozent am FC Liverpool.

Warum gilt er als Milliardär, obwohl er nie eine Firma verkauft hat?

Weil sein Vermögen aus laufenden Einnahmen und aus Beteiligungswerten besteht und nicht aus einem einzelnen Verkaufserlös. Der größte Teil ist damit bewertetes und kein realisiertes Kapital.

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