• Geschätztes Vermögen von Kollegah: 2.500.000 Euro
  • Einkommen von Kollegah im Jahr 2016: ca. 600.000 Euro
  • Geburtsdatum: 03.08.1984
  • Geboren in: Friedberg (Deutschland)
  • Nationalität: Deutschland
  • Familienstand: feste Freundin (Name unbekannt)
  • Beruf: Rapper
  • Voller Name: Felix Martin Andreas Matthias Blume
  • Pseudonym T.O.N.I.
  • Kinder: keine

Kollegah VermögenIn den USA verdienen Rapper jede Menge Schotter und protzen damit. In Deutschland hält man sich vornehm zurück, was allerdings auch daran liegen könnte, dass Rapper wie Kollegah nicht ganz so viel verdienen wie ihre Kollegen aus Amerika. Über Geld spricht man nicht. Geld liebt man. Das gilt zumindest für den selbsternannten „Boss der Bosse“ Kollegah. Der liebt es zwar, in seinen Musikvideos das Leben im ganz großen Stil zu promoten, über seinen tatsächlichen Verdienst gibt es allerdings keine verlässlichen Quellen. Im Internet kursieren verschiedene Schätzungen: zwischen Hartz-IV-Niveau, Standardeinkommen mit ca. 2.000 Euro, einem Rap-Star angemessenen Vermögen von 3 Millionen Euro und nicht ganz ernst gemeinten 10.000.000 Euro (durch Drogendealen). Doch was davon kommt am Nächsten an das Privatvermögen von Kollegah ran? Wir errechnen ein geschätztes Vermögen von ca. 2,5 Millionen Euro. Hier haben wir die Verkäufe der Alben + Gagen von Live Auftritten eingerechnet, ebenso wie Einnahmen aus Youtube Werbung und Merchandising.

Kollegahs Vermögen: So setzt sich sein Einkommen zusammen

Erfolgreiche Rapper wie in den USA verdienen ihr Vermögen u.a. mit „Nebengeschäften“ wie Softdrinks, Modelabels oder eigenen Plattenfirmen. In Deutschland kommt die Gage von Kollegah & Co. vor allem durch Merchandising, Auftritte, Touren und Werbedeals. Mit Alben verdienen die meisten Rapper wenig.

Kollegah Verdienst1Einnahmen durch Albenvekäufe: Lediglich zehn Prozent der Plattenerlöse kann ein Rapper wie Kollegah im Schnitt als Einkommen verbuchen. Der Rest geht an Plattenfirma, Videoproduktion und Einzelhandel. Wenn also ein Album von Kollegah für knapp 10 Euro herunterladen wird, erhält er von davon vielleicht 3 Euro. Für „JBG 2“ gab es für Kollegah und Farid Bang eine goldene Schallplatte, d.h. mindestens 100.000 verkaufte Alben. Abzüglich von Videoproduktionskosten von ca. 100.000 Euro und zahlreichen Ausgaben für Promotion bleiben rein durch die Verkäufe der Alben nicht viele Euros über. Wir rechnen mit etwa 50.000-200.000 Euro pro Kopf. Reich wird man damit nicht.

In einem Interview mit laut.de sagte Kollegah über das Abliefern immer gleichklingender Songs: „So können wir die Fans noch locker fünf, sechs Jahre schön melken!“ Ob er die Millionengrenze geknackt hat? Wir denken Ja! Die Zeichen dafür stehen nicht schlecht und das neue Album „King“ erschien am 09.05.2014. Es erreichte innerhalb von 24 Stunden Gold Status (mind. 100.000 verkaufte Alben) und innerhalb der ersten 4 Wochen Platin Status. Es wurde damit also mindestens 200.000 mal verkauft. Für Kollegah ist das auch finanziell ein großer Erfolg, da wohl um die 3 EUR pro verkauftem Album auf sein eigenes Konto wandern. Auf der Streamingplatform Spotify wurde sogar ein neuer Rekord für die deutschsprachige Region aufgestellt. King wurde in zwei Tagen mehr als drei Millionen mal gestreamt.

2Einnahmen durch Auftritte: Auch durch die Touren und Auftritten bei diversen Festivals lässt sich gutes Geld verdienen. Was unter dem Strich dabei herauskommt, lässt sich allerdings nicht verlässlich sagen. Alleine durch die „King-Tour“ hatte Kollegah im Jahr 2014 insgesamt 22 Gigs in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Rechnen wir ca. 10.000 Eur pro Konzert für den Badboy, dann würde alleine die Tour 220.000 Euro in die Kassen spielen. Zusätzlich bringt der Verkauf von T-Shirts noch mal einige Tausender mehr aufs Konto.

3Einnahmen aus Merchandising: Mit Merchandising (Verkauf von T-Shirts, Pullover und Cappies) dürfte Kollegah auch gutes Geld verdienen. Hinzu kommt auch noch die eigene Schmuckkollektion, welche mit ihren „brutalen“ Halsketten sehr provozierend wirkt.

4Youtube und Social Media: Alleine der YouTube-Kanal von Kollegah hat mehr als 725.000 Abonnenten und über 92 Millionen Video Aufrufe. Man kann davon ausgehen, dass damit zwischen 50.000 und 90.000 Euro pro Jahr verdient werden. Seine Facebook-Seite hat über 1,8 Millionen Fans. Hier lässt sich Merchandising und Werbung perfekt platzieren.

5Fitnessguru dank Bosstransformation: Auch außerhalb von der Musik macht Kollegah sehr viel Werbung für sein Fitnessprogramm „Bosstransformation„. Für 197 EUR verspricht das Programm den Körperfettanzeil zu senken und gleichzeitig Muskelmasse aufzubauen. Auch andere deutsche Rapper wie Frid Bang und Majoe haben das Fitnessprogramm mit Erfolg ausprobiert. Durch seine unglaublich gute Selbstvermarktung konnte der Rapper wohl bereits viele davon überzeugen, sich seinem Programm anzuschließen und verdient damit wirklich gutes Geld neben der Musik.

Straßenjunge oder genialer Geschäftsmann?

Der als Felix Blume geborene Hesse hat einen kanadischen Vater und eine deutsche Mutter. Doch sein Vater glänzte vor allem mit einem: mit Abwesenheit. Nach der Scheidung seiner Mutter soll er arm dran gewesen sein. In seinen Songs rappt er in bester Gangstermanie oder wie er nennt: Zuhälterrap. Dumm ist Kollegah nicht. Er hat nicht nur Abitur, sondern studiert inzwischen auch Jura an der Johannes Gutenberg-Unviersität in Mainz. Er hat früh begriffen, dass sich mit Waffen, Drogen und Frauen Geld verdienen lässt – vor allem im Musik-Business. 2003 tritt er daher unter dem Pseudonym T.O.N.I zum ersten Mal als Rapper auf. 2004 tritt Kollegah bereits beim Bundesländerbattle für Hamburg an. Geschickt nutzt er das Internet, um sich hochzupushen. Sein erstes Mixtape „Zuhältertape Vol.1“ bietet er daher auch frei zum Download an. Eine smarte PR-Masche, die sich später auszahlt.

Kollegah King Album

Kollegah’s neues Album – King

Bei Selfmade Records unterschreibt er dann 2005 einen Plattenvertrag. 2007 kommt dann sein erstes richtiges Solo-Album heraus – allerdings nicht, ohne vorher aufmerksamkeitswirksam aufgrund eines Strafprozesses verschoben zu werden: Kollegah wurde mit Amphetaminen und Kokain erwischt – und für schuldig befunden. Dennoch wird sein Image als Gangster immer wieder angezweifelt. Auch, weil er privat als jugendlicher zum Islam konvertierte und hier weniger flexibel ist, als in seinen Texten. Privat und Geschäft strikt getrennt? Mit strikt islamistischen Texten hätte Kollegah wohl nicht so viel Erfolg – auch nicht finanziell. Das Zuhälterimage tut seinem Vermögen gut, so viel steht fest. 2011 gelang ihm zum ersten Mal der Eintritt in die Top 10 der deutschen Albumcharts. Sein drittes Solo-Album „Bossaura“ schaffte es bis auf Platz 5 der Charts. 2013 erklomm er gemeinsam mit Farid Bang und dem Album „Jung, brutal, gutaussehend 2“ sogar den Chartsthron. Der „Boss“ hat es bis an die Spitze geschafft. Und das verdankt er nicht nur seiner kreativen Rap-Technik, sondern auch einer ausgeprägten Spürnase fürs Geschäft. Sein Einkommen dürfte mit dem Erfolg um ein vielfaches gestiegen sein. Auch eine Zusammenarbeit mit Bushido und Farid Bang bei dem Track „Gangsta Rap Kings“ auf Bushidos Album „Sonny Black“ trug Früchte.

Die Top 5 der reichsten Rapper 2016

  1. Dr. Dre, 810 Millionen US-Dollar
  2. Diddy, 730 Millionen US-Dollar
  3. Jay-Z, 650 Millionen US-Dollar
  4. Russell Simmons 340 Millionen US-Dollar
  5. Master P 250 Millionen US-Dollar

Bildquellen:
Fotos: Selfmade Records via Wikimedia Commons [CC-BY-SA-2.0]
Kollegah King Album Cover via Amazon.de

7 Responses
  1. Florian der Pimp

    Einkommen im Jahr 2014 von ca. 200.000 Euro ist vermutlich zu wenig. Kollegah hat mittlerweile GOLD mit seinem Album geholt, also min. 100.000 verkaufte Alben. Vermutet man also das er 2-3 Euro Pro Album bekommt, da er mit Selfmade schon lange und eng zusammenarbeitet, wären das schon 200.000 – 300.000 Euro. Dazu kommt noch Merch, Clubauftritte, usw.

    Bitte ändern!

    MfG

    Florian der PIMP

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    • Patrick

      Wir haben den Artikel soeben Aktualisiert. Bisher hatten wir das Album King noch nicht eingerechnet. Danke für den Hinweis.

      Gruß
      Patrick

      Antworten
  2. Bom

    Was man auch nicht außer Acht lassen sollte sind die bosstransformation und seine Klamotten die er verkauft

    Damit scheint er ja relativ viel mit zu verdienen

    Allein die bosstrafo für 200€
    Mit 5000 Leuten wären das schon ne mille
    Klar nicht alles für ihn aber trotzdem heftig

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    • Lukas

      Die Bosstransformation läuft über eine Firma in Hong Kong, wie auch einige andere bekannte Fitnessprogramme in Deutschland. Er wird sicherlich prozentual gut dran beteiligt sein, aber nicht zu 100%.

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  3. Ahmed El Maliki

    Das geschätzte vermögen von Kollegah ist viel zu wenig, da er unzählige Rekorde brach, was Musik streaming angeht, außerdem wurde fast keiner so oft wie Kollegah im vergangenen Jahr gebucht.
    Nicht zu vergessen, ist seine Bosstransformation, mit der er min 500k eingenommen hat.
    Ich bitte sie sich nochmal genau über ihn zu erkundigen.

    Mfg Ahmed El Maliki

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  4. Simon Krull

    Es geht bei Kollegah aber nicht nur um das Geld, Sondern wie Er Rappt und was er Sich in den Jahren aufgebaut hat, aber ich Frage mich manchmal wie Das Verhältnis Zwischen Kollegah und Selfmade Records ist

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