Aaron Rodgers hat in seiner Laufbahn mehr Geld verdient als jeder andere Footballspieler außer einem einzigen. Achtzehn Jahre lang war er das Gesicht der Green Bay Packers, danach folgten zwei Stationen im Osten der Liga. Neben dem Gehalt trägt ihn ein Werbevertrag, der zu den langlebigsten im amerikanischen Sport gehört, dazu ein Anteil an einem Basketballklub, den er als aktiver Spieler erwarb. Wir schätzen das Vermögen von Aaron Rodgers auf rund 240 Millionen Euro.
Wie viel verdient Aaron Rodgers pro Sekunde?
Aaron Rodgers verdient bei Pittsburgh Steelers rund 22,5 Millionen US-Dollar im Jahr. Gleichmäßig über das Jahr verteilt sind das rund 0,71 US-Dollar pro Sekunde, ein Stundenlohn von rund 2.567 US-Dollar und ein Verdienst von rund 61.602 US-Dollar pro Tag.
| Verdienst pro Sekunde | 0,71 US-Dollar |
|---|---|
| Verdienst pro Minute | 43 US-Dollar |
| Stundenlohn | 2.567 US-Dollar |
| Verdienst pro Tag | 61.602 US-Dollar |
| Gehalt pro Monat | 1,88 Millionen US-Dollar |
| Jahresgehalt | 22,5 Millionen US-Dollar |
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Grundlage ist das aktuelle Jahresgehalt aus unserem Steckbrief, gleichmäßig über das Jahr verteilt. Boni, Preisgelder und Werbeeinnahmen sind darin nicht enthalten, das tatsächliche Gesamteinkommen liegt daher höher.
Wie hoch ist das Vermögen von Aaron Rodgers?
Die drei Säulen der Schätzung
- die Gehälter aus 21 Spielzeiten, von der Liga und den Klubs ausgewiesen
- Werbeverträge, deren Höhe nicht veröffentlicht wird, deren Umfang sich aber am Markt ablesen lässt
- ein Prozent der Anteile an einem Klub der Basketballliga NBA, gekauft im Jahr 2018
In der laufenden Saison stehen 22,5 Millionen US-Dollar auf seinem Vertrag. Das ist für seine Verhältnisse wenig und hat einen einfachen Grund: Er hat sich in seinen letzten Vertragsjahren bewusst für kurze Laufzeiten und moderate Summen entschieden.
Warum die Bruttozahlen in die Irre führen
Rodgers hat in Wisconsin, New York und Pennsylvania gespielt, und alle drei Bundesstaaten erheben eine eigene Einkommensteuer. Dazu kommt der US-Spitzensatz von 37 Prozent auf Bundesebene und die Jock Tax, die einen Profi anteilig in jedem Bundesstaat besteuert, in dem er aufläuft. Über die gesamte Laufbahn liegt seine Belastung damit bei knapp der Hälfte.
Ein Karriereverdienst von über 400 Millionen US-Dollar bedeutet also nicht, dass eine solche Summe auf seinem Konto liegt. Wer bei aktiven Profis Vertragsvolumina addiert, landet regelmäßig beim Doppelten des tatsächlichen Vermögens. Dieselbe Rechnung führt der Artikel zu Gareth Bale vor.
Die Gehälter aus 21 Spielzeiten
Was die drei Stationen eingebracht haben
Sein Karriereverdienst verteilt sich sehr ungleich auf die Klubs, bei denen er unter Vertrag stand:
- Green Bay Packers, 2005 bis 2022: rund 305,6 Millionen US-Dollar
- New York Jets, 2023 und 2024: rund 75,1 Millionen US-Dollar
- Pittsburgh Steelers, seit 2025: rund 36,7 Millionen US-Dollar
Zusammen sind das rund 417 Millionen US-Dollar. Damit liegt er in der ewigen Verdienstliste der NFL auf dem zweiten Platz, hinter einem einzigen Spieler.
Bemerkenswert ist das Verhältnis der Stationen zur Spielzeit. In zwei Jahren bei den Jets verdiente er ein Viertel dessen, was ihm achtzehn Jahre in Green Bay einbrachten, und in New York bestritt er wegen eines Achillessehnenrisses fast keine Spielminuten. Ein garantierter Vertrag zahlt unabhängig davon, ob jemand auf dem Feld steht.
Wirtschaftlich war der Wechsel nach New York im April 2023 damit der beste Einzelabschluss seiner Laufbahn, sportlich der schwächste. Genau diese Kombination taucht bei alternden Spitzenverdienern immer wieder auf: Ein Klub bezahlt den Namen und die Erwartung, nicht die zu erwartende Leistung. Der Artikel zu Tom Brady zeigt den Gegenfall, dort trug die Leistung bis zuletzt.
Warum er in Pittsburgh weniger verdient
Für die Vermögensfrage heißt das, dass die großen Zuflüsse hinter ihm liegen. Was jetzt noch dazukommt, verändert die Größenordnung nicht mehr wesentlich.
Die Verdienste Saison für Saison
| Jahr | Team | Gehalt | Bonus | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| 2005 | Packers | $230.000 | $2.120.000 | $2.350.000 |
| 2006 | Packers | $350.000 | $3.010.000 | $3.360.000 |
| 2007 | Packers | $505.000 | - | $505.000 |
| 2008 | Packers | $12.900.000 | - | $12.900.000 |
| 2009 | Packers | $680.000 | $7.920.000 | $8.600.000 |
| 2010 | Packers | $6.000.000 | $500.000 | $6.500.000 |
| 2011 | Packers | $7.250.000 | $500.000 | $7.750.000 |
| 2012 | Packers | $8.000.000 | $500.000 | $8.500.000 |
| 2013 | Packers | $4.500.000 | $33.750.000 | $38.250.000 |
| 2014 | Packers | $900.000 | $10.008.256 | $10.908.256 |
| 2015 | Packers | $1.000.000 | $10.608.773 | $11.608.773 |
| 2016 | Packers | $11.500.000 | $1.100.000 | $12.600.000 |
| 2017 | Packers | $12.550.000 | $762.500 | $13.312.500 |
| 2018 | Packers | $1.100.000 | $65.800.000 | $66.900.000 |
| 2019 | Packers | $1.100.000 | $14.220.000 | $15.320.000 |
| 2020 | Packers | $1.550.000 | $20.028.775 | $21.578.775 |
| 2021 | Packers | $1.100.000 | $21.564.706 | $22.664.706 |
| 2022 | Packers | $1.150.000 | $40.850.000 | $42.000.000 |
| 2023 | Jets | $1.838.888 | $35.050.000 | $36.888.888 |
| 2024 | Jets | $3.161.112 | $35.000.000 | $38.161.112 |
| 2025 | Steelers | $3.650.000 | $10.500.000 | $14.150.000 |
| 2026 | Steelers | $22.000.000 | $500.000 | $22.500.000 |
| Gesamt inkl. 2026 | $417.308.010 |
Die Aufstellung zeigt zwei Muster. Erstens: Die Grundgehälter sind fast durchweg niedrig, die großen Beträge stehen in der Bonusspalte. Das ist kein Zufall, sondern eine Folge des Salary Cap, den der Artikel zum Salary Cap im US-Sport erklärt: Ein Unterschriftsbonus wird sofort ausgezahlt, in der Gehaltsobergrenze aber über mehrere Jahre verteilt.
Zweitens die Ausschläge. In den Jahren 2013, 2018 und 2022 hat er jeweils einen neuen Vertrag unterschrieben, und die Auszahlungen dieser Jahre liegen um ein Vielfaches über den umliegenden. Wer bei einem NFL-Profi ein Jahresgehalt nennt, sagt deshalb wenig aus. Aussagekräftig ist nur die Summe über die Laufzeit.
Was Rodgers außerhalb des Spielfelds verdient
Der Anteil an den Milwaukee Bucks
Im Jahr 2018 erwarb Rodgers einen Anteil von einem Prozent an den Milwaukee Bucks, dem Basketballklub aus seinem damaligen Bundesstaat. Der Kauf fiel in eine Zeit, in der die Klubbewertungen in der NBA noch deutlich niedriger lagen als heute.
Das ist der interessanteste Posten seiner Bilanz, und zwar aus zwei Gründen. Zum einen hat sich der Wert des Anteils seit dem Kauf vervielfacht, weil die Medienerlöse der Liga stark gestiegen sind. Zum anderen ist er unabhängig von seiner Karriere: Ein Klubanteil gehört dem Eigentümer weiter, wenn er längst nicht mehr spielt. Denselben Weg ist Tom Brady gegangen, allerdings erst nach dem Karriereende.
Werbeverträge und Medienauftritte
Sein wichtigster Werbepartner ist der Versicherer State Farm, für den er seit 2011 wirbt. Diese Verbindung ist eine der längsten zwischen einem Sportler und einer Marke im amerikanischen Werbemarkt, und genau darin liegt ihr Wert: Ein Vertrag über anderthalb Jahrzehnte bringt in der Summe deutlich mehr ein als eine spektakuläre Einmalkampagne.
Daneben stand er unter anderem für Adidas, Bose, Zenith und mehrere regionale Marken aus Wisconsin unter Vertrag. Hinzu kommen Auftritte im Fernsehen, darunter eine Gastmoderation bei einer bekannten Quizshow im Jahr 2021, und ein Podcast-Format.
Ein Teil dieser Verbindungen ist über die Jahre weggefallen, und das gehört zur ehrlichen Rechnung dazu. Ein Gesundheitsdienstleister aus Wisconsin beendete die Zusammenarbeit im Jahr 2021, nachdem Rodgers öffentliche Aussagen zu medizinischen Fragen gemacht hatte. Werbeeinnahmen sind der volatilste Teil eines Sportlervermögens: Sie hängen an der öffentlichen Wahrnehmung und lassen sich schneller verlieren als ein garantiertes Gehalt. Wie unterschiedlich das ausfällt, zeigt der Vergleich mit Travis Kelce, dessen Bekanntheit weit über das Sportpublikum hinausreicht, und mit Peyton Manning, der sein Werbegeschäft nach dem Karriereende sogar ausbauen konnte.
Was die Zahl nach oben und nach unten begrenzt
Nach oben spricht die schiere Länge der Laufbahn. Wer 21 Spielzeiten in der bestbezahlten Liga der Welt übersteht, sammelt Verdienste, die kein Werbevertrag aufwiegt. Dazu kommt ein Klubanteil, dessen Wert weiterläuft, und ein Werbepartner, der ihn seit über einem Jahrzehnt trägt.
Nach unten spricht die Steuerlast von knapp fünfzig Prozent und ein Punkt, der bei ihm besonders ins Gewicht fällt: Rodgers hat in seinen letzten Vertragsjahren mehrfach auf Geld verzichtet, um Vereinen den Kaderbau zu erleichtern. Die Verträge bei den Steelers liegen weit unter dem, was er in Green Bay verdiente. Anders als Patrick Mahomes, der bis in die dreißiger Jahre gebunden ist, hat er keine garantierte Zukunft mehr, sondern verhandelt von Jahr zu Jahr.
Häufige Fragen zum Vermögen von Aaron Rodgers
Wie hoch ist das Vermögen von Aaron Rodgers?
Wir schätzen es auf rund 240 Millionen Euro. Grundlage sind die Gehälter aus 21 Spielzeiten, ein seit 2011 laufender Werbevertrag mit State Farm und ein Anteil an den Milwaukee Bucks.
Wie viel verdient Aaron Rodgers bei den Steelers?
In der laufenden Saison 22,5 Millionen US-Dollar. Das ist deutlich weniger als in seinen besten Jahren in Green Bay, wo einzelne Spielzeiten über 60 Millionen US-Dollar einbrachten.
Wie viel hat Aaron Rodgers in seiner Karriere verdient?
Rund 417 Millionen US-Dollar an Gehältern und Boni, davon gut 305 Millionen bei den Green Bay Packers. Damit steht er auf Rang zwei der ewigen NFL-Verdienstliste.
Welchem Team gehört Aaron Rodgers ein Anteil?
Seit 2018 hält er ein Prozent an den Milwaukee Bucks aus der NBA. Der Wert dieses Anteils ist seit dem Kauf deutlich gestiegen.
Womit verdient Aaron Rodgers neben dem Football Geld?
Vor allem mit Werbung. Der Versicherer State Farm ist sein wichtigster Partner, dazu kamen über die Jahre Adidas, Bose und Zenith sowie Fernsehauftritte und ein eigenes Podcast-Format.
Wie viele Super Bowls hat Aaron Rodgers gewonnen?
Einen, mit den Green Bay Packers im Februar 2011. Er wurde in diesem Endspiel zum wertvollsten Spieler gewählt und ist zudem vierfacher MVP der regulären Saison.
Foto: DFree / Bigstock.com