Wie viel verdient Avicii?

Bereits in jungen Jahren konnte der weltberühmte DJ Avicii bereits ein Vermögen von 75 Millionen Euro anhäufen. Dabei schaffte der Schwede schon im Alter von nur 18 Jahren den Durchbruch in der Musikbranche. Seitdem konnte seinen Jahresverdienst auf unglaubliche 20 Millionen US-Dollar erhöhen. Avicii nimmt pro Auftritt bis zu 450.000 Euro, somit ist es kein Wunder, dass er solch ein beachtliches Vermögen anhäufte.

Karriereende mit nur 26 Jahren?

Avicii gab im März 2016 bekannt, dass es keine weiteren Auftritte geben werde. Dies habe sowohl gesundheitliche als auch private Gründe. Was für gesundheitliche Gründe hinter diesem Entschluss stehen, wollte Avicii vorerst nicht verraten. Allerdings hatte er in der Vergangenheit bereits einen Blinddarmdurchbruch sowie eine Bauchspeicheldrüsenentzündung gehabt. Somit ist es sicherlich gut, wenn der Schwede sich eine Auszeit gönnt. Da das Multitalent nicht nur ein begabter DJ ist, dürfen wir in Zukunft vielleicht noch andere Projekte von ihm erwarten. Finanziell ausgesorgt hat er jedoch ohnehin bis an sein Lebensende. So dass Tim Bergling, wie Avicii mit bürgerlichem Namen heißt, sich zumindest in dieser Hinsicht keinerlei Sorgen machen muss. Als Produzent wird er wohl weiterhin Musik machen und eventuell sogar neue Stars entdecken. Wir sind gespannt.

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Die Karriere von DJ Avicii

Die Karriere von Avicii begann nicht als DJ, sondern als Remixer. 2008 stellt der Schwede einen Remix von „Lazy Jones,“ dem Titelsong zum Spiel C64, vor, der einschlug wie eine Bombe. Noch im gleichen Jahr konnte der auch den prestigeträchtigen Josip Kopic Preis mit nach Hause nehmen. Im Voting hatte er sogar rund 70 Prozent aller Stimmen erhalten – ein wirklich überragendes Ergebnis. Somit war es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich die verschiedensten Musiklabels sofort um den jungen Avicii rissen. Trotz dieser vielversprechenden Anfänge gelang Avicii der Durchbruch als DJ dann aber erst im Jahr 2011. Im Sommer 2011 lieferte er sich nämlich einen Streit mit dem Label der britischen Sängerin Leona Lewis. Sie nutzte ein Instrumental von Avicii auf ihrer Platte. Im Streit um ein mögliches Plagiat konnte der DJ schließlich ein gutes Ergebnis erreichen. Sein Name erschien nun fortan auch auf der EP von Leona Lewis.

Der Durchbruch in den Charts

Das Vermögen von AviciiSicherlich hat dieser Skandal zur Bekanntheit von Avicii beigetragen, der im Herbst 2011 dann endlich seinen internationalen Durchbruch feierte. In Deutschland, Österreich und Großbritannien erlangte er Berühmtheit, mit seinem Album schaffte er es in die Top 10 der Charts. In Schweden und Norwegen brachte er es hingegen sogar auf Platz 1. Diese Erfolge bescherten ihm bereits im Dezember 2011 Platz 6 der internationalen DJ Top 100. In nur einem Jahr hatte Avicii geschafft, was vielen Menschen ein ganzes Leben lang nicht gelingt. Wieder ein Jahr später hat er sich in den DJ Top 100 sogar schon auf Platz 3 verbessert. Trotz seiner stetig anwachsenden Popularität wartete der schwedische DJ allerdings noch bis 2013 für seinen nächsten Erfolg. Da brachte er sein Debütalbum „True“ auf den Markt. Bei diesem Musikalbum arbeitete Avicii mit vielen international bekannten Sängern und Sängerinnen zusammen. Dies macht die EP natürlich für viele seiner Fans umso interessanter.

Die Erfolge machten Avicii reich

Ende 2013 konnte Avicii dann auch mit einigen der ganzen großen Stars aus dem Musik-Biz zusammen im Studio arbeiten. Coldplay, Daft Punk und David Guetta waren dabei nur einige Musikgrößen, mit denen der Schwede das Vergnügen hatte. Auch die Zusammenarbeit mit Adam Lambert 2014 wurde von den Fans weltweit gefeiert. Zur Fußball-WM 2014 folgte eine weitere Ehre für den jungen DJ. Denn er durfte mit Wyclef Jean und Carlos Santana an dem Song „Dar um Jeito (We Will Find a Way)“ arbeiten. Dieses Lied wurde offiziell von der FIFA für das Großevent ausgewählt. Nun folgte ein Highlight nach dem anderen. Im Herbst 2014 kam es zum Beispiel zu einer Zusammenarbeit mit Robbie Williams sowie mit Bono. Im Frühjahr 2015 durfte Avicii dann das Album der Queen of Pop, Madonna, zumindest in Teilen produzieren. Mit gerade einmal 27 Jahren hätte der DJ kaum mehr in seiner bisherigen Karriere erreichen können.

Bildquellen:
Landmark / PR Photos

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