Wie reich ist Stefan Raab wirklich?

Stefan Raab besitzt ein geschätztes Vermögen von 120 Millionen Euro. Dieses resultiert in erster Linie aufgrund vom seinen hohen Einkommen, das der TV-Sender Pro 7 für seine Dienste zahlte. Allein für den letzten 5-Jahresvertrag verdiente Stefan Raab angeblich ganze 185 Millionen Euro mit seinem Unternehmen. Das Multitalent ist vor allem mit seinem Format TV Total bei vielen Deutschen bekannt. Dieser Vertrag gilt als der höchstdotierte in der Geschichte des deutschen Fernsehens. Demnach verdiente selbst sein Kollege Günther Jauch in diesem Punkt weniger Geld. Wie viel Stefan Raab von diesen Summen jedoch selbst bekam, kommentiert die Produktionsfirma Brainpool nicht.

Beendigung der TV-Karriere von Stefan Raab mit Ende 2015

Stefan Raab Vermögen

Wie Pro7 in einer Pressemitteilung verlautbaren ließ, hat der TV Gigant mit Ende 2015 seine TV-Karriere beendet und sich seitdem aus dem Fernsehen zurückgezogen. Die Türen sollen ihm für einen „Rückzug vom Rückzug“ aber weiterhin offen stehen. 16 Jahre lang begleitete Stefan Raab mit seinem Show Format „TV Total“ ganze Generationen. Mit seinem Vermögen wird ihm der Seniorenalltag allerdings keine Sorgen bereiten.

Weitere Tätigkeitsfelder als Unternehmer

Abseits vom Verdienst vom Engagement bei Pro 7 als TV- und Fernsehproduzent ist Raab auch als Songwriter tätig. Früher griff Raab auch des Öfteren selbst zum Mikrofon, was auch mit seinem Karrierestart in der Branche zusammenhängt, denn Stefan Raab produzierte zunächst Werbejingles, also Melodien, die in TV-Werbungen gespielt wurden. Des Weiteren entdeckte Raab die Sängerin Lena-Meyer Landrut, die mit dem Song Satellite 2010 den ersten Platz beim Eurovision Song Contest im norwegischen Oslo erreichen konnte und daraufhin ein Album auf den Markt brachte, das von Stefan produziert wurde. Als Unternehmer und Erfinder vertreibt Stefan Raab mit dem Produkt Doosh einen eigenen Duschkopf, der von Raab höchstpersönlich entwickelt wurde. Doosh macht die Haare nicht nass und wird über die Handelskette Butlers vertrieben. An jedem verkauften Stückt verdient er als weiter Geld.

Die Beteiligungen von Stefan Raab

Stefan Raab ist der Besitzer der Produktionsfirma Raab TV. Mit ihr gehört er auch zur Brainpool Beteiligungsgesellschaft. Laut Handelsregister ist der Entertainer mit 10 Prozent an der Firma Brainpool beteiligt. Raab verdient jährlich an den Gewinnausschüttungen mit. Im Jahr 2012 machte die Brainpool Beteiligungsgesellschaft Überschüsse von 15,9 Millionen Euro, 2013 waren es 10,4 Millionen Euro. 10% davon ist ein beträchtliches Einkommen, dass das Vermögen von Stefan jährlich weiter wachsen lässt.

Stefan Raab beim Stock CarSeine eigenen produzierten Shows

  • TV Total
  • elton.tv
  • Schlag den Star
  • Pokerstars
  • Schlag den Raab
  • Unser Star für Oslo
  • Wok WM
  • Bundesvision Songcontest

2012 bis 2013 lief Raabs eigens produzierten Show „Absolute Mehrheit“. Die Politiksendung lief bei Pro 7. Fünf Talk Gäste (Politiker, Prominente und auch weniger bekannte Personen) haben drei Themen gemeinsam diskutiert. Ziel der Diskussion war es, die absolute Mehrheit der Zuschauer dann hinter sich zu versammeln. Der Sieger der Show konnte so 100.000 Euro gewinnen. Raab produzierte die Politik Show mit dem Ziel, die jungen Zuseher wieder für die Politik zu interessieren.

Stefan Raabs Werdegang

Der Moderator hat eine Schwester und wuchs mit ihr bei den Eltern in Köln-Sülz auf. Die Familie Raab betrieb dort eine eigene Metzgerei. Nach dem Abitur und der Ableistung des Grundwehrdienstes beschloss Stefan, Jura zu studieren. Parallel dazu absolvierte er auch eine Metzgerlehre im elterlichen Betrieb. Nach 5 Semester Rechtswissenschaft hängte er das Studium an den Nagel. Die Lehre als Metzger schloss er dafür mit Sehr Gut und als Bezirksbester 1990 ab. Darauf hin macht er sich als Produzent von Werbejingles selbständig. Dabei erstellte er Jingles unter anderem für das ARD Morgenmagazin, für Talkshows und die Zahnpasta Blend-a-med.

Die Fernsehkarriere von Stefan begann 1993 mit der Moderation von der Sendung Vivasion auf VIVA. Daraus entwickelten sich weitere Angebote und so moderierte er auch die Sendung Ma’kuck’n. Es folgten eigene Lieder, zum Beispiel der Rap Song Böörti Böörti Vogts, der 1994 Platz 4 in der deutschen Hitparade erreichte.  1996 entwickelte das Lied Hier kommt die Maus. Dies geschah anlässlich des 25. Geburtstages der Sendung mit der Maus. Dafür bekam er sogar die goldene Schallplatte. Es folgten viele weitere Lieder, die in den Charts gute Platzierungen erreichten. 1999 gelang ihm dann mit der eigenen Show TV Total der endgültige Durchbruch im Fernsehen. 16 Jahre lang konnte Stefan Raab mit dem Format Millionen von Menschen hinter dem Fernseher begeistern. TV Total war auch der Startschuss für seine viele eigenen weiteren Shows.

Das Privatleben

Raab hält sein Privatleben vor der Öffentlichkeit und den Medien geheim. Er hat sich bewusst dafür entschieden, der Öffentlichkeit keinen Einblick in sein privates Leben zu geben. Fragen von Journalisten zu Privatem hat Stefan Raab nie kommentiert. Über die Frau von Stefan Raab ist demnach auch wenig bekannt. Man weiß aber, dass er in einer Kölner Villa mit seiner langjährigen Freundin Nike und den beiden Töchtern lebt. Seine Lebensgefährtin arbeitet auch bei der Produktionsfirma Brainpool TV. So haben sich Nike und Stefan Raab auch 1997 über die Arbeit kennen und lieben gelernt. Die Namen und das genaue Alter seiner Töchter ist ebenfalls unbekannt. So kann Stefan Raab sein Privatleben in Ruhe genießen, abseits vom Rampenlicht. .

WM 2014 Song für die Deutsche Nationalmannschaft

Pünktlich zur WM 2014 in Brasilien hat Stefan Raab seinen WM Song für die Deutsche Nationalmannschaft veröffentlicht. Durch ein Online-Publikumsvoting konnten die Zuschauer zwischen drei unterschiedlichen Varianten abstimmen.

Hier ist die Siegerversion „Wir Kommen, um ihn zu holen“:

Bildquellen:
Stefan Raab – Daniel Kruczynski/Flickr [CC-BY-SA 2.0]
Stefan Raab beim Stock Car – L3XLoGiC / wikimedia [CC-BY-SA-3.0]

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