Millionen Euro
Millionen Euro
ProduktionsfirmaRed Chillies Entertainment (50 Prozent)
Beteiligung im CricketKolkata Knight Riders, 55 Prozent über Red Chillies
WohnsitzMumbai, Indien
Geburtsdatum02. November 1965 (60 Jahre alt)
Geboren inNeu-Delhi, Indien
NationalitätIndien
Familienstandverheiratet mit Gauri Khan (seit 1991)
BerufSchauspieler, Filmproduzent, Unternehmer
Kinder3 (Suhana, Aryan, AbRam)
Größe1.72 m

Shah Rukh Khan, im deutschen Sprachraum oft auch Shahrukh Khan geschrieben, ist das bekannteste Gesicht des indischen Kinos und wird dort seit Jahrzehnten King Khan genannt. Er hat in mehr als 80 Filmen gespielt, doch der größere Teil seines Geldes kommt längst nicht mehr allein von der Leinwand. Khan gehört die Hälfte der Produktions- und Effektfirma Red Chillies Entertainment, über diese Firma hält er die Mehrheit am Cricket-Franchise Kolkata Knight Riders, und er ist einer der meistgebuchten Werbeträger Indiens. Wir schätzen das Vermögen von Shah Rukh Khan auf rund 950 Millionen Euro.

Wie viel verdient Shahrukh Khan pro Sekunde?

Legt man das geschätzte Vermögen von Shahrukh Khan zugrunde und nimmt eine Rendite von 7 Prozent pro Jahr an, kommt Shahrukh Khan auf rund 2,11 Euro pro Sekunde, ohne dafür zu arbeiten. Das entspricht einem Stundenlohn von rund 7.586 Euro und einem Verdienst von rund 182.067 Euro pro Tag.

Verdienst pro Sekunde 2,11 Euro
Stundenlohn 7.586 Euro
Verdienst pro Sekunde 2,11 Euro
Verdienst pro Minute 126 Euro
Stundenlohn 7.586 Euro
Verdienst pro Tag 182.067 Euro
Einkommen pro Monat 5,54 Millionen Euro
Einkommen pro Jahr 66,5 Millionen Euro

Wie hoch ist das Vermögen von Shah Rukh Khan?

Nach unserer Schätzung kommt Shah Rukh Khan auf rund 950 Millionen Euro. Der Wert speist sich aus drei Blöcken: den Anteilen am Cricket-Geschäft der Knight Riders, der Produktionsfirma Red Chillies Entertainment samt ihrem Effektbereich und den über drei Jahrzehnte angesammelten Einnahmen aus Gagen, Werbeverträgen, Auftritten und Immobilien. In internationalen Aufstellungen der reichsten Schauspieler steht Khan seit Jahren weit oben, in einzelnen sogar an der Spitze.

Woraus sich die Schätzung zusammensetzt

Der schwerste Posten ist das Cricket. Red Chillies Entertainment hält 55 Prozent an den Kolkata Knight Riders, Khan selbst gehören 50 Prozent von Red Chillies, seiner Frau Gauri Khan weitere 49,9 Prozent. Sein Zugriff auf das Team ist damit mittelbar, wirtschaftlich aber der größte Einzelposten. Dazu kommt die Firma selbst, die Filme produziert und verleiht, Streaming-Inhalte herstellt und mit Red Chillies VFX eines der größeren Effektstudios des Landes betreibt.

Der dritte Block sind die Karriereeinnahmen. Khan dreht seit Anfang der Neunzigerjahre, war über lange Strecken der bestbezahlte Schauspieler Indiens und hat parallel dazu durchgehend Werbung gemacht. Was davon geblieben ist, steckt heute in Immobilien in Mumbai, Dubai und London. Gemessen an den Vermögen der großen indischen Industriellenfamilien um Mukesh Ambani ist das eine andere Größenordnung, unter Schauspielern weltweit ist es Spitzengruppe.

Warum die Angaben so weit auseinandergehen

Die Schätzungen, die zu Khan kursieren, liegen um mehr als das Doppelte auseinander. Der Grund ist keine schlampige Recherche, sondern die Methode. Wer nur addiert, was nachweislich geflossen ist, also Gagen, Werbehonorare und bezahlte Immobilien, landet am unteren Rand. Wer die Unternehmensanteile mit dem bewertet, was vergleichbare Anteile am Markt kosten, kommt deutlich höher heraus.

Den Ausschlag geben die Preise für indische Cricket-Franchises, und die haben sich stark bewegt. Im März 2026 wechselte Royal Challengers Bengaluru zu einer Bewertung von rund 1,78 Milliarden US-Dollar den Besitzer, im Mai 2026 folgte Rajasthan Royals bei etwa 1,65 Milliarden US-Dollar. Vor diesen Verkäufen war der Wert einer IPL-Lizenz reine Schätzsache, seither gibt es Vergleichspreise. Ältere Vermögensangaben zu Khan stammen aus der Zeit davor und fallen deshalb systematisch niedriger aus.

Die Filmkarriere und was sie einbringt

Der Weg ins Kino

Shah Rukh Khan Vermögen Khan wurde am 2. November 1965 in Neu-Delhi geboren und spielte während seines Wirtschaftsstudiums Theater. Bekannt wurde er Ende der Achtzigerjahre mit der Fernsehserie „Fauji“, 1992 kam mit „Deewana“ sein erster Kinofilm heraus. Es folgten die Rollen, die ihn zum Star machten: der Antiheld in „Baazigar“, der Besessene in „Darr“ und ab 1995 mit „Dilwale Dulhania Le Jayenge“ die romantische Hauptrolle, die sein Bild bis heute prägt.

Später kamen ernstere Stoffe wie „Devdas“, „Swades“ und „My Name Is Khan“ dazu. Nach dem Misserfolg von „Zero“ zog sich Khan mehrere Jahre aus Hauptrollen zurück und kümmerte sich um seine Firmen. Wie bei Jackie Chan hat sich damit auch bei ihm der Schwerpunkt vom Honorar zum Eigentum verschoben.

Die Rückkehr auf die große Leinwand

2023 kam Khan mit drei Filmen zurück, und das wurde die erfolgreichste Phase seiner Laufbahn. Die weltweiten Einspielergebnisse:

  • Pathaan (2023) – rund 1.070 Crore Rupien, etwa 110 Millionen Euro
  • Jawan (2023) – rund 1.165 Crore Rupien, etwa 120 Millionen Euro
  • Dunki (2023) – rund 425 Crore Rupien, etwa 45 Millionen Euro

Zusammen spielten die drei Filme rund 2.650 Crore Rupien ein, umgerechnet etwa 275 Millionen Euro. Das sind Kinoeinnahmen und nicht Khans Verdienst; was bei ihm ankommt, hängt von Gage, Gewinnbeteiligung und Studioanteil ab. Für seine Doppelrolle in „Jawan“ erhielt er den Nationalen Filmpreis Indiens als bester Hauptdarsteller, geteilt mit Vikrant Massey; Präsidentin Droupadi Murmu überreichte die Auszeichnung am 23. September 2025 in Neu-Delhi. Es war nach mehr als drei Jahrzehnten vor der Kamera die erste Auszeichnung dieser Art für ihn.

Wie Khan an seinen Filmen verdient

Die feste Gage ist nur ein Teil. Für seine großen Produktionen nennen indische Medien Beträge zwischen 100 und 250 Crore Rupien, also grob 10 bis 25 Millionen Euro; die Verträge selbst sind nicht öffentlich. Entscheidend ist die zweite Ebene: Produziert Red Chillies den Film, verdient Khan zusätzlich als Miteigentümer des Studios an Kinoauswertung, Streamingrechten, Musik und Auslandsvertrieb. Bei „Jawan“ war das der Fall, und das Modell erinnert an die Beteiligungsverträge, mit denen Robert Downey Jr. und Leonardo DiCaprio in Hollywood ihre Honorare vervielfacht haben.

Als nächstes Kinoprojekt ist „King“ angekündigt, bei dem Khan erstmals gemeinsam mit seiner Tochter vor der Kamera steht. Regie führt Siddharth Anand, produziert wird unter anderem von Red Chillies, als Kinostart wurde der 24. Dezember 2026 angesetzt. Das Budget wird mit 350 bis 450 Crore Rupien angegeben, etwa 35 bis 45 Millionen Euro ohne Khans Honorar.

Das Geschäft hinter dem Schauspieler

Red Chillies Entertainment und der Effektbereich

Khan und seine Frau gründeten Red Chillies Entertainment 2002. Aus dem Label wurde ein Studio, das produziert, verleiht, Streaming-Stoffe entwickelt und Rechte verwertet, darunter „Om Shanti Om“, „Chennai Express“ und „Jawan“. Im Geschäftsjahr bis März 2023 wies das Unternehmen rund 300 Crore Rupien Umsatz und 85 Crore Rupien Gewinn aus, also etwa 30 Millionen Euro Umsatz und gut 8 Millionen Euro Gewinn, nach einem Verlust im Jahr davor.

Der zweite Zweig ist Red Chillies VFX, eines der bekannteren Effektstudios Indiens. Aufgebaut für die eigenen Filme, arbeitet es längst auch für fremde Produktionen und bietet Colour Grading, Motion Control und digitale Bildbearbeitung an. Für Khan ist das der Unterschied zwischen Honorarempfänger und Eigentümer, ähnlich wie bei Steven Spielberg oder George Lucas, deren Vermögen ebenfalls aus Firmen und Rechten stammt und nicht aus Gagen.

Die Knight Riders und das Cricket-Geschäft

Bei der ersten Auktion der Indian Premier League sicherten sich Red Chillies und die Mehta-Gruppe um die Schauspielerin Juhi Chawla und ihren Mann Jay Mehta 2008 die Lizenz für Kolkata, der Preis lag bei rund 75 Millionen US-Dollar. Sportlich brauchte das Team lange, gewann dann aber 2012, 2014 und 2024 den Meistertitel. Kommerziell ist es eine der stärksten Marken der Liga: Die Beratungsgesellschaft Houlihan Lokey bewertete die Marke Kolkata Knight Riders in ihrer IPL-Studie 2025 mit 227 Millionen US-Dollar.

Aus der einen Lizenz wurde eine Gruppe. 2015 kamen die Trinbago Knight Riders in der Caribbean Premier League dazu, die dort mit fünf Titeln die erfolgreichste Franchise stellen, 2022 die Abu Dhabi Knight Riders in der ILT20 der Emirate, dazu die Los Angeles Knight Riders in der Major League Cricket. Anfang 2026 berichteten indische Wirtschaftsmedien über Verhandlungen, mit denen Khan den Anteil der Mehta-Gruppe zu großen Teilen übernehmen würde; genannt wurde ein Volumen von rund 4.000 Crore Rupien, also knapp 400 Millionen Euro. Bestätigt haben die Beteiligten den Vorgang nicht.

Werbeverträge als zweite Säule

Khan wirbt seit den Neunzigerjahren fast ohne Unterbrechung und gehört zu den meistgebuchten Testimonials des Landes. Sein Portfolio umfasst rund 35 Marken, darunter Reinigungsmittel, Lieferdienste, Autos, Uhren, Getränke und Finanzdienstleister. Branchenübliche Angaben liegen bei etwa 10 Crore Rupien je Marke und Jahr, umgerechnet grob einer Million Euro. Die Beratungsgesellschaft Kroll führte ihn in ihrem Ranking der wertvollsten indischen Prominenten-Marken 2025 mit einem Markenwert von 177,9 Millionen US-Dollar auf Rang eins.

Diese Einnahmen sind stabiler als das Kino, weil sie fließen, unabhängig davon, ob ein Film funktioniert. Dieselbe Mechanik trägt bei Cristiano Ronaldo und Dwayne Johnson einen erheblichen Teil des Einkommens. Eine Zeit lang moderierte Khan außerdem die indische Ausgabe von „Wer wird Millionär“, die dort „Kaun Banega Crorepati“ heißt und in Deutschland Günther Jauch gehört.

Mannat, Dubai und London

Sein bekanntester Besitz ist Mannat, ein Anwesen am Meer im Mumbaier Stadtteil Bandra. Khan kaufte es 2001 für einen Betrag, den Quellen zwischen 13 und 18 Crore Rupien ansetzen, nach damaligem Kurs grob drei bis vier Millionen Euro. Heute wird der Wert auf 200 bis 300 Crore Rupien taxiert, umgerechnet etwa 20 bis 30 Millionen Euro. Weil das Haus unter Denkmalschutz steht, brauchte der Anbau von rund 616 Quadratmetern eine gerichtliche Genehmigung; für die Bauzeit zog die Familie 2025 in eine Mietwohnung im Viertel Pali Hill.

In Dubai gehört Khan eine Villa auf der Palmeninsel Palm Jumeirah, die ihm der Entwickler Nakheel 2007 im Zusammenhang mit Werbearbeit übertrug und die damals mit 17,84 Crore Rupien angesetzt war; heute wird sie mit rund 19 Millionen US-Dollar bewertet. In London wird ihm seit 2009 eine Wohnung in der Park Lane zugerechnet, für die damals rund 20 Millionen Pfund berichtet wurden.

Häufige Fragen zu Shah Rukh Khan

Wie hoch ist das Vermögen von Shah Rukh Khan?

Wir schätzen es auf rund 950 Millionen Euro. Den größten Teil machen die Anteile am Cricket-Geschäft der Knight Riders und an Red Chillies Entertainment aus, dazu kommen die Einnahmen aus über drei Jahrzehnten Film und Werbung sowie die Immobilien.

Woher stammt das Vermögen von Shah Rukh Khan?

Nicht in erster Linie aus Gagen. Khan besitzt die Hälfte von Red Chillies Entertainment und darüber die Mehrheit an den Kolkata Knight Riders. Dazu verdient er an Werbeverträgen, an Gewinnbeteiligungen seiner Filme und an der Verwertung der Rechte, die seinem Studio gehören.

Wie hoch ist der Anteil von Shah Rukh Khan an den Kolkata Knight Riders?

Red Chillies Entertainment hält 55 Prozent an der Franchise, die Mehta-Gruppe die übrigen 45 Prozent. Weil Khan 50 Prozent von Red Chillies gehören, hält er seinen Anteil am Team mittelbar über die Firma und nicht persönlich.

Was ist Red Chillies Entertainment?

Die 2002 von Shah Rukh und Gauri Khan gegründete Produktionsfirma. Sie produziert und verleiht Filme, entwickelt Streaming-Inhalte und betreibt mit Red Chillies VFX ein eigenes Effektstudio, das auch für fremde Produktionen arbeitet.

Womit verdient Shah Rukh Khan neben den Filmen Geld?

Vor allem mit Werbung, sein Portfolio umfasst rund 35 Marken. Dazu kommen Auftritte und Firmenveranstaltungen sowie die Erträge aus Red Chillies und aus dem Cricket-Geschäft der Knight Riders, das Teams in Indien, der Karibik, den Emiraten und den USA umfasst.

Bildquelle:
Solarpix / PR Photos