Millionen Euro
Eigenes Plattenlabeltruworks records, gegründet 2018
Eigenes ModelabelVioVio, Entwürfe seit 2010
WohnsitzBali, Indonesien
Geburtsdatum31. Januar 1990 (36 Jahre alt)
Geboren inMutlangen, Deutschland
NationalitätDeutschland
BerufRapper, Sänger und Designer
Voller NameCarlo Waibel
SpitznameLyr1c

Cro ist einer der erfolgreichsten deutschen Rapper der 2010er Jahre und der bekannteste maskierte Musiker des Landes. Hinter dem Künstlernamen steht Carlo Waibel, geboren am 31. Januar 1990 in Mutlangen bei Stuttgart. Nach der Mittleren Reife absolvierte er eine Ausbildung zum Mediengestalter und arbeitete eine Zeit lang als Cartoonzeichner bei einer Zeitung. Sein Geld verdient er heute aus mehreren Richtungen: mit Alben und Singles, mit Tourneen, mit Werbeverträgen, mit einem eigenen Modelabel und seit 2018 mit einem eigenen Plattenlabel. Wir schätzen das Vermögen von Cro auf rund 15 Millionen Euro.

Cro - Verdienst mit Spotify

Cro kommt bei Spotify als Hauptact auf rund 3,18 Milliarden Streams. Bei einer Ausschüttung von rund 0,0035 Euro pro Stream entspricht das etwa 11,13 Millionen Euro. Das ist allerdings die Summe an alle Rechteinhaber, je nach Vertrag bleiben davon 15 bis 80 Prozent bei ihm.

Gesamteinnahmen über Spotify 11,13 Millionen Euro
Streams gesamt 3,74 Milliarden Streams
Das hat Cro über Spotify eingespielt, seit du die Seite offen hast 0,00 Euro
Gesamte Streams als Hauptact3,18 Milliarden
Ausschüttung insgesamt11,13 Millionen Euro
Einnahmen pro Sekunde0,04 Euro
Einnahmen pro Tag3.064 Euro
Einnahmen pro Monat93.275 Euro
Einnahmen pro Jahr1,12 Millionen Euro
Erfolgreichste Songs bei Spotify
Traum 833.000 Euro
Einmal um die Welt 777.000 Euro
Bye Bye - MTV Unplugged 661.000 Euro
Easy 545.000 Euro
Ein Teil 535.000 Euro
Bad Chick 534.000 Euro
unendlichkeit - Main Edit 466.000 Euro
Whatever 438.000 Euro
Nie mehr 402.000 Euro
Du 355.000 Euro
letzter song 298.000 Euro
Frühstück in Paris Feature 264.000 Euro
Meine Gang (Bang Bang) - feat. Danju 251.000 Euro
Glücklich Feature 244.000 Euro
5 Minuten (feat. Cro, AnnenMayKantereit, Trettmann) Feature 233.000 Euro
BLESSED (feat. Capital Bra) 227.000 Euro
tempo Feature 216.000 Euro
1000 Hits Feature 195.000 Euro
Melodie 194.000 Euro
Hey Girl 178.000 Euro

Rechne selbst

Davon bleiben rund 2,23 Millionen Euro bei ihm.

Berechnungsgrundlage anzeigen

Grundlage sind die Streams als Hauptact, Stand 10.08.2026, multipliziert mit rund 0,0035 Euro pro Stream. Das ist die Ausschüttung an alle Rechteinhaber, nicht das Einkommen. Bei einem Major-Vertrag bleiben davon 15 bis 25 Prozent, bei eigenem Katalog 50 bis 80 Prozent. Songs, auf denen Cro nur als Gast auftritt, bringen am Master in der Regel nichts und zählen deshalb nicht mit.

Wie hoch ist das Vermögen von Cro?

Das Einkommen von Cro Bei Cro haben sich die Einnahmen über mehr als ein Jahrzehnt aufgebaut und nicht über einen einzelnen Vertrag. Zwischen dem Durchbruch mit „Easy“ Ende 2011 und den Tourneen der 2020er Jahre liegen fünf Studioalben, mehrere ausverkaufte Hallentourneen und eine Reihe von Werbekooperationen. Dazu kommt, dass er früh eigene Strukturen aufgebaut hat und einen größeren Teil der Erlöse behält als ein Künstler mit klassischem Majorvertrag.

Woraus sich die Schätzung speist

Den größten Block bilden die Musikeinnahmen aus Tonträgern, Streaming und Verlagsrechten. Cro schreibt und produziert seine Songs selbst und unterschrieb im Januar 2012 einen Autorenvertrag bei Universal Music Publishing, womit ihm neben den Interpretenerlösen auch die Autorenanteile zufließen. Der zweite Block sind die Konzerte, der dritte die Vermarktung außerhalb der Musik, also Mode, Merchandising und Werbung.

Ein Sonderfall ist sein Wohnsitz: Nach eigenen Angaben lebt er auf der indonesischen Insel Bali, was seine Steuerlast anders aussehen lässt als bei einem in Deutschland ansässigen Künstler. Belastbare Zahlen dazu gibt es nicht, weshalb wir die Schätzung konservativ halten.

Was sich bei Cro schwer beziffern lässt

Seine Firmen veröffentlichen keine Zahlen, und Gagen für Werbespots werden in Deutschland praktisch nie bestätigt. Jede Einordnung bleibt deshalb eine Schätzung und keine Rechnung. Nach unserer Schätzung kommt Cro auf rund 15 Millionen Euro. Internationale Vermögensportale setzen deutsche Künstler dabei regelmäßig zu tief an, weil sie den deutschsprachigen Tonträgermarkt und die Hallentourneen nicht abbilden.

Die Musik als wichtigste Einnahmequelle

Die Karriere begann ohne jede Einnahme. Zwischen 2006 und 2008 war Waibel unter dem Pseudonym Lyr1c auf der Battlerap-Plattform Reimliga Battle Arena aktiv, 2009 folgte das Mixtape „Trash“, 2011 das Mixtape „Meine Musik“. Beide wurden kostenlos zum Download angeboten, verdient hat er daran nichts. Sie brachten ihm aber die Aufmerksamkeit des Rappers Kaas ein, über den der Kontakt zu Sebastian Andrej Schweizer und dessen Stuttgarter Independent-Label Chimperator Productions entstand.

Von den Gratis-Mixtapes zum ersten Nummer-eins-Album

Im Oktober 2011 nahm Chimperator ihn unter Vertrag, im selben Herbst trat er im Vorprogramm der norwegischen Band Madcon auf, bereits mit Pandamaske. Im November 2011 erschien das Video zu „Easy“, einen Monat später das gleichnamige Mixtape, ebenfalls gratis. Anfang 2012 lagen mehrere Angebote von Majorlabels auf dem Tisch, die er ablehnte und stattdessen beim Independent blieb, was ihm eine höhere Erlösbeteiligung sicherte. Im Juli 2012 folgte das Debütalbum „Raop“, im Oktober 2012 ein Auftritt bei „Wetten, dass..?“ und im November 2012 der Bambi.

Es folgten die 1LIVE Krone 2012, zwei ECHOs und ein Swiss Music Award 2013, der GQ-Award 2016 und im November 2023 zwei weitere 1LIVE Kronen, als bester Künstler und für den besten Alternative Song.

Alben, Auszeichnungen und Verkaufszahlen

„Raop“ kam im Juli 2012 auf den Markt und verkaufte sich nach Angaben der Chartauswertung über 735.000 Mal. Das zweite Studioalbum „Melodie“ erschien im Juni 2014 und kam auf über 325.000 verkaufte Einheiten. Im Mai 2015 spielte Cro im Ludwigsburger Scala-Kino vor 300 Zuschauern ein MTV-Unplugged-Konzert, mit 25 Jahren war er der bis dahin jüngste Künstler mit einem solchen Album. Gäste waren unter anderem Die Prinzen, Max Herre, Teesy und Haftbefehl.

Mit „tru.“ folgte im September 2017 ein musikalischer Bruch, weg vom poppigen Rapsound der ersten beiden Alben. Das Album verkaufte sich über 100.000 Mal, die ausgekoppelte Single „Unendlichkeit“ erreichte 2018 mit über 200.000 Einheiten Platinstatus. Das Doppelalbum „trip“ erschien am 30. April 2021, das bislang letzte Studioalbum „11:11“ am 11. August 2022. Ende 2021 legte er sein Debüt „Easy“ zum zehnjährigen Jubiläum neu auf, unter anderem in einem Remix von Felix Jaehn.

Tourneen und Live-Auftritte

Live spielt Cro seit 2012 durchgehend, von der Clubtour „Pandas gone wild!“ im Januar 2012 über die „Raop“-Tour im Herbst 2012 bis zu den Hallentourneen der späten 2010er Jahre. Im Dezember 2022 spielte er unter dem Titel „Homecoming“ vier ausverkaufte Hallenkonzerte in München, Düsseldorf, Stuttgart und Erfurt. Im Juli und August 2023 folgte die Open-Air-Tour zum Album „11:11“ mit rund 16 Terminen, darunter die Berliner Wuhlheide und der Cannstatter Wasen in Stuttgart.

2024 und 2025 tourte er unter dem Titel „Cronicles“ mit einem Querschnitt aus rund anderthalb Jahrzehnten Katalog, am 11. und 12. September 2025 mit einem Doppelkonzert in der Münchner Olympiahalle. Dazu kommen Festivals und einzelne Großveranstaltungen, etwa die Pre-Game-Show des ersten NFL-Spiels in Deutschland am 13. November 2022 in der Münchner Allianz Arena. Besucherzahlen und Einspielergebnisse veröffentlichen weder er noch seine Veranstalter.

Die Maske als Marke und das eigene Geschäft

Das Vermögen von Cro Wirtschaftlich ist die Maske der interessanteste Teil des Falls Cro. Bei den meisten Musikern hängt der Wiedererkennungswert am Gesicht, das sich weder übertragen noch bedrucken lässt. Bei Cro hängt er an einem Objekt, und ein Objekt lässt sich gestalten, produzieren, verkaufen und lizenzieren. Sein Management beschreibt das selbst als Kern der Konstruktion: Nur wenige kennen die Person hinter der Maske, aber fast jeder kennt den Typen mit der Pandamaske.

Ein Künstler ohne öffentliches Gesicht

Die erste Maske war ein gekauftes Kunststoffmodell, das er nach eigener Aussage wählte, weil es die coolste auf der betreffenden Internetseite war. Ab 2014 kam bei einzelnen Auftritten ein gestricktes Modell dazu, und zur Ankündigung des Albums „tru.“ stellte er 2017 eine selbst entworfene Weiterentwicklung vor, komplett weiß und deutlich reduzierter. Damit wechselte die Maske vom Requisit zum eigenen Designobjekt, was für die Vermarktung der entscheidende Schritt ist.

Als Beweggrund hat Cro in Interviews genannt, die Aufmerksamkeit solle der Kunst gelten und nicht der Person. Der wirtschaftliche Nebeneffekt ist, dass sich das Erkennungszeichen unabhängig von ihm einsetzen lässt, auf Merchandise, in Videos und in Kooperationen. Ein eingetragener Marken- oder Designschutz für die Maske ließ sich in öffentlichen Quellen nicht nachweisen.

Das eigene Label truworks records

Im Juli 2018 gaben Cro und Chimperator Productions ihre Trennung nach sieben Jahren bekannt. Noch im selben Jahr gründete er truworks records und ging damit als eigenes Label einen Vertriebs- und Kooperationsweg über Universal Music. Betrieben wird die Struktur von seinem Bruder Benno Waibel, der als Geschäftsführer der truworks GmbH firmiert.

Für die Einnahmenseite ist das der wichtigste Unterschied zu vielen Kollegen: Wer sein eigenes Label besitzt, trägt das Vorfinanzierungsrisiko, behält dafür aber die Masterrechte und einen deutlich größeren Anteil an den Erlösen aus Streaming und Tonträgern. Wie viel das im Fall Cro ausmacht, ist nicht öffentlich. Neben ihm betreut truworks nach eigener Darstellung weitere Künstler.

Mode, Sneaker und Kollektionen

Waibel ist ausgebildeter Mediengestalter, und Mode war bei ihm nie ein Nebenschauplatz. Seit 2010 entwirft er unter dem Kleidungslabel VioVio T-Shirts, die anfangs nur über einen Blog und später über einen eigenen Onlineshop verkauft wurden. Die Geschäfte führt auch hier sein Bruder Benno, für Designs ist seine Schwester Jule zuständig. Ende 2015 betrieb das Label für drei Monate erstmals eine eigene Fläche im Stuttgarter Kaufhaus Fluxus.

Dazu kommen Design-Projekte außerhalb der eigenen Marke. 2015 gestaltete Cro das Außendesign eines Mercedes-Benz CLA, der seit April 2017 im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart steht. Am 23. Oktober 2024 brachte er zusammen mit dem Hamburger Unternehmen Zellerfeld den vollständig 3D-gedruckten Sneaker „Mars Mellow“ heraus. Der Schuh kostete zum Verkaufsstart 380 US-Dollar und wird nach individuellen Fußmaßen gefertigt. Im Frühjahr 2026 folgte die Kollektion „Looney Tunes feat. Cro“ mit Warner Bros., nach Angaben seiner eigenen Website die erste Capsule Collection eines deutschen Künstlers mit dem Studio.

Werbeverträge, Film und Fernsehen

Die Reihe der Werbepartner war früh lang. 2013 gab es eine Kooperation mit H&M und einen Werbespot für McDonald’s, dazu kamen Kampagnen für Axe sowie Kooperationen mit Red Bull und der Sneakermarke KangaROOS. Diese Verträge sind abgelaufen, die Honorare wurden nie öffentlich gemacht. Für die damalige Zeit war diese Dichte an Werbepartnern im Deutschrap ungewöhnlich, wo Bushido und Sido ihre Zusatzeinnahmen eher über Bücher und Filme organisierten.

Am 6. Oktober 2016 kam die Komödie „Unsere Zeit ist jetzt“ von Martin Schreier in die Kinos, in der Cro eine der Hauptrollen übernahm und gemeinsam mit Martin Todsharow und Lillo Scrimali auch die Filmmusik verantwortete. Produziert wurde der Film von Til Schweiger, der zusätzlich eine Nebenrolle spielte. Eine Jurorenrolle im Fernsehen übernahm Cro erstmals im Oktober 2025, als Gastcoach in den Battles von „The Voice of Germany“, die ab dem 23. Oktober 2025 bei ProSieben, SAT.1 und Joyn liefen. Neben ihm saßen Shirin David, Rea Garvey, Nico Santos sowie Smudo und Michi Beck.

Häufige Fragen zu Cro

Wie hoch ist das Vermögen von Cro?

Das Vermögen von Cro wird auf rund 15 Millionen Euro geschätzt. Die Grundlage bilden fünf Studioalben, Verlagseinnahmen aus selbst geschriebenen Songs, ausverkaufte Hallentourneen und die Vermarktung außerhalb der Musik.

Woher kommt das Vermögen von Cro?

Der größte Teil stammt aus der Musik, also aus Tonträgern, Streaming, Verlagsrechten und Konzerten. Dazu kommen Erlöse aus dem Modelabel VioVio, aus Merchandising und aus Werbekooperationen, die vor allem in den 2010er Jahren eine Rolle spielten.

Womit verdient Cro neben der Musik Geld?

Cro entwirft seit 2010 Kleidung unter dem Label VioVio, brachte im Oktober 2024 mit Zellerfeld den 3D-gedruckten Sneaker „Mars Mellow“ heraus und veröffentlichte im Frühjahr 2026 eine Kollektion mit Warner Bros. Dazu kamen Werbeverträge und 2016 eine Hauptrolle samt Filmmusik in der Komödie „Unsere Zeit ist jetzt“.

Welche eigenen Marken und Firmen hat Cro?

Belegt sind zwei: das Kleidungslabel VioVio, das er seit 2010 mit eigenen Entwürfen bestückt, und das 2018 gegründete Plattenlabel truworks records. Beide führt sein Bruder Benno Waibel, der auch Geschäftsführer der truworks GmbH ist.

Bildquellen:
Titelbild: Der Robert / Flickr [CC-BY 2.0]
avda-foto / Flickr [CC-BY-SA 2.0]

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