Milliarden Euro
Vergütungspaket bei Teslabis zu 1 Billion US-Dollar über zehn Jahre, an Meilensteine gekoppelt
Anteil an SpaceXrund 38 Prozent, inklusive Optionen
Anteil an Teslaknapp 11 Prozent, bis zu 19 Prozent mit Optionen
Erster Billionär der Geschichteam 12. Juni 2026
Geburtsdatum28. Juni 1971 (55 Jahre alt)
Geboren inPretoria, Südafrika
NationalitätUSA, Kanada, Südafrika
BerufUnternehmer, Investor, CEO von Tesla und SpaceX
Voller NameElon Reeve Musk
Kinder14

Elon Musk ist der reichste Mensch der Welt. Sein geschätztes Vermögen liegt bei rund 712,97 Milliarden Euro. Am 12. Juni 2026 war er für kurze Zeit der erste Billionär der Geschichte. Ausgelöst hat das nicht Tesla, sondern der Börsengang von SpaceX.

Wie hoch ist das Vermögen von Elon Musk?

Elon Musk Vermögen Nach unserer Schätzung kommt er auf rund 712,97 Milliarden Euro. Damit steht er auf Platz eins der Welt. Der Wert wird laufend fortgeschrieben, weil der Großteil in Unternehmensanteilen steckt und damit täglich schwankt.

Am 12. Juni 2026 überschritt er erstmals die Grenze von einer Billion Dollar und war damit der erste Billionär der Menschheitsgeschichte. Auslöser war der Börsengang von SpaceX, das am ersten Handelstag mit knapp zwei Billionen Dollar bewertet wurde. Seither ist der Wert wieder unter diese Marke gefallen.

Wie viel verdient Elon Musk pro Sekunde?

Legt man das geschätzte Vermögen von Elon Musk zugrunde und nimmt eine Rendite von 7 Prozent pro Jahr an, kommt Elon Musk auf rund 1.581 Euro pro Sekunde, ohne dafür zu arbeiten. Das entspricht einem Stundenlohn von rund 5,69 Millionen Euro und einem Verdienst von rund 136,64 Millionen Euro pro Tag.

Verdienst pro Sekunde 1.581 Euro
Stundenlohn 5,69 Millionen Euro
Verdienst pro Sekunde 1.581 Euro
Verdienst pro Minute 94.889 Euro
Stundenlohn 5,69 Millionen Euro
Verdienst pro Tag 136,64 Millionen Euro
Einkommen pro Monat 4,16 Milliarden Euro
Einkommen pro Jahr 49,91 Milliarden Euro

Woraus das Vermögen besteht

Die Reihenfolge hat sich 2026 gedreht. Der größte Posten ist heute nicht mehr Tesla, sondern SpaceX. Bargeld spielt dabei kaum eine Rolle, das Vermögen steckt fast vollständig in Firmenanteilen.

  • SpaceX: Musk hält rund 38 Prozent einschließlich Optionen. Das Unternehmen startete im Juni 2026 mit einer Bewertung von knapp zwei Billionen Dollar an der Börse.
  • Tesla: knapp 11 Prozent. Dazu kommen bis zu acht weitere Prozent aus nicht ausgezahlten Aktien seines Vergütungspakets von 2018, jeweils vor Steuern.
  • Neuralink für Hirnimplantate und The Boring Company für den Tunnelbau. Beide sind privat und deutlich kleiner, in Summe aber immer noch zweistellig im Milliardenbereich bewertet.

Der Zusammenschluss von SpaceX, xAI und X

Sein Firmengeflecht wurde in zwei Schritten zusammengelegt, und daraus erklärt sich, warum SpaceX heute der größte Posten ist. Zuerst ging der Kurznachrichtendienst X, den er 2022 als Twitter für 44 Milliarden Dollar gekauft hatte, im März 2025 in die Künstliche-Intelligenz-Firma xAI ein. X wurde dabei mit 33 Milliarden Dollar angesetzt, samt der übernommenen Schulden mit 45 Milliarden.

Im Februar 2026 übernahm dann SpaceX die Firma xAI. Das zusammengeführte Unternehmen wurde mit 1,25 Billionen Dollar bewertet. Damit steckten Raumfahrt, KI und ein soziales Netzwerk in einer Gesellschaft, und genau diese Gesellschaft ging vier Monate später an die Börse. Aus einer privaten Bewertung, die niemand überprüfen konnte, wurde ein täglich gehandelter Kurs.

Das Vergütungspaket bei Tesla

Ein Gehalt im üblichen Sinn bezieht Musk nicht. Was er bekommt, sind Aktienpakete, die an Ziele gekoppelt sind. Im November 2025 stimmten die Tesla-Aktionäre einem Paket zu, das ihm über zehn Jahre bis zu 1 Billion US-Dollar einbringen kann. Ausgezahlt wird nur bei Erreichen von Meilensteinen, darunter Börsenwert und operative Ziele. Es ist damit das größte Vergütungspaket, das ein Unternehmen je einem Vorstandschef zugesagt hat.

Das ältere Paket von 2018 funktionierte nach demselben Prinzip. Es ist der Grund für den Optionsanteil, der seinen Tesla-Anteil von knapp 11 auf bis zu 19 Prozent heben könnte.

Die Unternehmen und Beteiligungen von Elon Musk

Musk hat seit 1995 eine Reihe von Firmen mitgegründet, dazu kommt mit Tesla ein Unternehmen, bei dem er so früh einstieg, dass er sich per Vereinbarung Mitgründer nennen darf. Eine feste Gesamtzahl kursiert zwar in vielen Porträts, sie hängt aber allein an der Zählweise: Mal wird PayPal getrennt von X.com geführt, mal Tesla mitgezählt, mal nicht. Belegt sind diese Gründungen:

  • Zip2, 1995, gemeinsam mit seinem Bruder Kimbal Musk und Greg Kouri
  • X.com, 1999, das im Jahr 2000 mit Confinity von Peter Thiel zu PayPal verschmolz
  • SpaceX, 2002, als alleiniger Gründer
  • OpenAI, im Dezember 2015 als gemeinnützige Organisation, unter anderem mit Sam Altman und Greg Brockman
  • Neuralink, 2016, mit sieben weiteren Gründern
  • The Boring Company, 2016
  • xAI, 2023

Tesla fehlt in dieser Liste bewusst. Gegründet wurde der Autobauer 2003 von Martin Eberhard und Marc Tarpenning, Musk kam 2004 als Investor dazu und darf sich erst seit einer Vereinbarung von 2009 offiziell Mitgründer nennen.

SpaceX und das Geschäft mit Raketen

Elon Musk Milliardär SpaceX entstand 2002 und baut Trägerraketen, Raumkapseln und das Satelliteninternet Starlink. Den ersten größeren NASA-Auftrag holte das Unternehmen 2006, vor dem Börsengang war es das höchstbewertete private Unternehmen der Welt. Am 12. Juni 2026 ging SpaceX an die Börse und wurde am ersten Handelstag mit knapp zwei Billionen Dollar bewertet.

Musk hält rund 38 Prozent einschließlich Optionen. Das ist der mit Abstand größte Einzelposten seines Vermögens, und weil die Aktie seit dem Börsengang täglich gehandelt wird, bewegt sie inzwischen auch seinen Platz in den Milliardärslisten.

Tesla: eingestiegen statt gegründet

Tesla baut Elektroautos, Batteriespeicher und Solardächer. Musk stieg 2004 als Investor ein, führt das Unternehmen seit 2008 und hält knapp 11 Prozent der Aktien; mit den Optionen aus dem Paket von 2018 könnten bis zu 19 Prozent daraus werden. Über Jahre war Tesla der größte Posten seines Vermögens, seit dem SpaceX-Börsengang ist es der zweitgrößte. Zu den weiteren Großaktionären zählte lange Oracle-Gründer Larry Ellison, der von Dezember 2018 bis August 2022 auch im Verwaltungsrat des Autobauers saß.

Neuralink und The Boring Company

Neuralink wurde 2016 gegründet und entwickelt Hirnimplantate, mit denen gelähmte Menschen Geräte per Gedanken steuern sollen. In der Series-E-Runde vom Juni 2025 nahm die Firma 650 Millionen Dollar auf, bewertet wurde sie dabei mit rund 9 Milliarden Dollar. Musk ist Mitgründer und war der wichtigste frühe Geldgeber, seine genaue Quote hat das Unternehmen nie veröffentlicht.

The Boring Company entstand ebenfalls 2016 und gräbt Tunnel für Verkehrssysteme; in Betrieb ist bislang vor allem die Loop-Strecke unter dem Messegelände von Las Vegas. Die Series-C-Runde von 2022 brachte 675 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 5,675 Milliarden Dollar, im September 2025 lag der angesetzte Wert bei 9,6 Milliarden Dollar. Im Juli 2026 wurde über eine neue Runde von 4 Milliarden Dollar bei 20 Milliarden Dollar Bewertung berichtet, abgeschlossen war sie zu diesem Zeitpunkt nicht.

Beteiligungen, die er abgegeben hat

Nicht jede Gründung ist heute noch ein Vermögensposten. OpenAI gründete Musk im Dezember 2015 als gemeinnützige Organisation mit, im Februar 2018 verließ er den Vorstand. Von der öffentlich zugesagten Milliarde Dollar floss nach Darstellung von OpenAI nur rund ein Zehntel, Anteile am heutigen Unternehmen hält er nicht. Den Anstoß für die Gründung gab nach seiner eigenen Schilderung ein Streit mit Google-Mitgründer Larry Page über die Risiken künstlicher Intelligenz.

Der zweite Fall ist SolarCity. Den Solaranbieter hatten seine Cousins gegründet, Musk war größter Aktionär und Aufsichtsratsvorsitzender. Im November 2016 übernahm Tesla die Firma für 2,6 Milliarden Dollar in eigenen Aktien, aus der Beteiligung wurden also Tesla-Anteile. Aktionäre klagten gegen den Kauf, 2022 wies ein Gericht in Delaware die Klage ab.

Wer ist Elon Musk?

Geboren wurde er am 28. Juni 1971 in Pretoria in Südafrika. Er besitzt heute die südafrikanische, die kanadische und die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Seine erste Software verkaufte er mit zwölf Jahren, ein Weltraumspiel namens Blastar. Studiert hat er Physik und Wirtschaft an der University of Pennsylvania.

Die ersten beiden Verkäufe

Das Startkapital für alles Spätere kam aus zwei Firmenverkäufen in den Neunzigern. Zip2, ein Stadtführer für Online-Zeitungen mit Kunden wie der New York Times, ging 1999 für 307 Millionen Dollar an Compaq. Auf Musks Anteil von rund sieben Prozent entfielen davon etwa 22 Millionen Dollar.

Danach folgte X.com, das mit Confinity verschmolz und daraus zu PayPal wurde. Als eBay den Bezahldienst 2002 kaufte, erhielt Musk als größter Einzelaktionär rund 165 Millionen Dollar. Mit diesem Geld gründete er im selben Jahr SpaceX.

Die politische Episode

Nach der Wahl von Donald Trump übernahm Musk die Leitung des neu geschaffenen Department of Government Efficiency, kurz DOGE, das Staatsausgaben kürzen sollte. Im Mai 2025 zog er sich daraus zurück und kündigte an, sich wieder auf Tesla zu konzentrieren.

Wirtschaftlich war die Episode teuer. Die Tesla-Verkäufe brachen in dieser Zeit ein, und ein Teil des Kursverlusts wurde in der Berichterstattung direkt auf sein politisches Engagement zurückgeführt.

Privates

Musk hat 14 Kinder mit vier verschiedenen Frauen. Sein erster Sohn starb 2002 als Kleinkind. Aus der Ehe mit der Autorin Justine Wilson stammen sechs Kinder, drei aus der Beziehung mit der Musikerin Grimes und vier mit der Managerin Shivon Zilis.

Häufige Fragen zu Elon Musk

Wie hoch ist das Vermögen von Elon Musk in Euro?

Wir schätzen es auf rund 712,97 Milliarden Euro und sehen ihn damit auf Platz eins der Welt. Der Wert schwankt täglich, weil fast alles in Unternehmensanteilen steckt, vor allem in SpaceX und Tesla.

Welche Unternehmen hat Elon Musk gegründet?

Belegt sind Zip2 (1995), X.com (1999), SpaceX (2002), OpenAI (2015), Neuralink (2016), The Boring Company (2016) und xAI (2023). Tesla gründete er nicht, er stieg 2004 als Investor ein und darf sich seit einer Vereinbarung von 2009 Mitgründer nennen.

Wann wurde Elon Musk der erste Billionär der Welt?

Am 12. Juni 2026, als SpaceX an die Börse ging. Das Unternehmen wurde am ersten Handelstag mit knapp zwei Billionen Dollar bewertet. Danach fiel sein Vermögen wieder unter die Billionengrenze.

Woraus besteht das Vermögen von Elon Musk?

Vor allem aus rund 38 Prozent an SpaceX und knapp 11 Prozent an Tesla, dazu Anteile an Neuralink und The Boring Company. Aus dem Vergütungspaket von 2018 könnten weitere acht Prozent Tesla-Aktien hinzukommen.

Wie viel verdient Elon Musk bei Tesla?

Ein reguläres Gehalt bezieht er nicht. Die Tesla-Aktionäre billigten im November 2025 ein Paket von bis zu einer Billion US-Dollar über zehn Jahre, das nur bei Erreichen von Meilensteinen ausgezahlt wird.

Was hat SpaceX mit xAI und Twitter zu tun?

Twitter, das Musk 2022 für 44 Milliarden Dollar kaufte und in X umbenannte, wurde im März 2025 in die KI-Firma xAI eingebracht. SpaceX übernahm xAI im Februar 2026 bei einer Bewertung des zusammengeführten Unternehmens von 1,25 Billionen Dollar.

Wie viele Kinder hat Elon Musk?

14 Kinder mit vier Frauen. Sein erstes Kind starb 2002 im Säuglingsalter.

Wie die Konkurrenz an der Spitze dasteht, zeigen die Porträts von Jeff Bezos, Bill Gates und Mark Zuckerberg sowie die Liste der reichsten Menschen der Welt.

Bildquelle:
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