Wenn es um das Thema Geld geht, scheint Nicki Minaj das Thema Moral auch gut und gerne mal über Bord zu werfen. Denn die 2 Millionen US-Dollar, die ihr die Tochter eines brutalen afrikanischen Diktators für einen Auftritt bot, wollte die Rapperin unbedingt mitnehmen. Diese Entscheidung hat natürlich nicht nur in den USA, sondern auch in verschiedenen anderen Ländern weltweit für ordentlich Schlagzeilen gesorgt. Die Party, bei der Nicki in Angola auftrat, wurde übrigens von der Unitel, einer Telekommunikationsfirma aus Angola, ausgerichtet. Da das Telekommunikationsunternehmen pro Jahr über 2 Milliarden US-Dollar an Gewinnen einstreicht, konnte es sich die Gage für die Erfolgs-Rapperin problemlos leisten. Doch diese hätte den Auftritt wohl lieber absagen sollen, um jetzt nicht so in den Schlagzeilen zu stehen. Ob das Vermögen von Nicki Minaj diese 2 Millionen wirklich nötig hatte? Denn das Problem an der ganzen Sache war schlicht und ergreifend, dass die Tochter des Präsidenten von Angolas Eigentümerin von Unitel ist. Ihr Vater, Eduardo dos Santos, ist wiederum als brutaler, skrupelloser und korrupter Diktator bekannt, was die Weltpresse entsprechend aufhorchen ließ. Dem Tyrannen, der Angola schon seit dem Jahr 1979 regiert, werden immer wieder zahlreiche Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Er soll sogar schon Tausende seiner eigenen Leute ermorden lassen haben.

Der Familie dos Santos wird außerdem nachgesagt, dass sie sich die wertvollsten Ressourcen ihres Landes, wie zum Beispiel Öl und Diamanten, einfach selbst unter den Nagel gerissen hätten, ohne dabei auch nur im Geringsten an ihre Landsleute zu denken. Es ist übrigens nicht so, als ob Nicki Minaj nicht um Eduardo dos Santos Stand gewusst hätte. Denn die Human Rights Foundation hat sich direkt an sie gewandt und die Rapperin angefleht, dass sie den Auftritt doch bitte absagen solle. Nicki scheint das alles wenig gestört zu haben. Denn bei Instagram postete die Rapperin sogar Fotos von sich in die Flagge Angolas eingehüllt. Auch ein Foto mit Isabel dos Santos, der Tochter des Präsidenten, war bei dem sozialen Netzwerk zu sehen und lobt die Präsidententochter sogar noch für ihre Frauen-Power. Isabel dos Santos sei eine Inspiration für alle Frauen weltweit, die etwas bewegen wollten. Die Weltöffentlichkeit teilt diese Meinung hingegen nicht und kann nur den Kopf über Nicki Minajs Verhalten schütteln. Doch Nicki ist natürlich nicht der erste Star, der bereits für die dos Santos Familie aufgetreten ist. Mariah Carey kassierte einst 1 Million US-Dollar für ihren Auftritt. Angeblich ging es dabei darum, Geld für das Rote Kreuz Angolas zu sammeln. Schon merkwürdig, dass am Ende nur 65.000 US-Dollar an Spenden zusammenkamen.

Reppin the flag on my back. ANGOLA I LOVE UUUUUUUUUUUUU. THANK UUUUUUUU!!!!!!!! Muuuuaaahhhhhhh!!!!!!!

A photo posted by Nicki Minaj (@nickiminaj) on

Bildquelle:
kathclick / Bigstock.com

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Nicki Minaj kassierte 2 Mio. Dollar von afrikanischem Diktator

Für einen sehr umstrittenen Auftritt in Angola kassierte die Rapperin Nicki Minaj 2 Millionen US-Dollar. Ob sie das wirklich nötig hatte?
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