• Geschätztes Vermögen von Heinz Fischer: 5 Millionen Euro
  • Jährliches Gehalt als Präsident von Heinz Fischer: 319.900 Euro
  • Geburtsdatum: 09.10.1938
  • Geboren in: Graz / Österreich
  • Nationalität: Österreich
  • Familienstand: verheiratet mit Margit Fischer (1968)
  • Beruf: Politiker
  • Kinder: 2 (Philip und Lisa Fischer)

Heinz Fischer VermögenHeinz Fischer, der amtierende österreichische Bundespräsident, kann sich während seiner Amtszeit über ein Gehalt freuen, welches weit über dem des US-Präsidenten oder des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland liegt. Mit einem Jahreseinkommen von 319.900 Euro – das entspricht einem monatlichen Bruttoeinkommen von 22.850 Euro – liegt er pro Monat etwa 2.000 Euro über Barack Obama und etwa 6.000 Euro über Joachim Gauck, deutscher Bundespräsident sowie über Angela Merkel, die auf monatlich 16.800 Euro kommt. Doch diese Zahlen sind lediglich das Einkommen, welches Fischer in seiner Position als Bundespräsident bekommt. Weitere Einnahmen wie Aufwandsentschädigungen, eventuelle Honorare für Reden und dergleichen sind hier nicht eingerechnet. Gleiches gilt für die Gehälter von Obama, Merkel oder Wladimir Putin. Auch private Einnahmen, wie das Veröffentlichen von Büchern (Obama) zählen hier nicht hinzu. Das Vermögen von Heinz Fischer schätzen wir auf ungefähr 5 Millionen Euro.

Sein Werdegang

Der am 9. Oktober 1938 in der Stadt Graz geborene Fischer war im Grunde schon prädestiniert, der Sozialdemokratischen Partei Österreichs beizutreten, war er doch als Kind in eine sozialdemokratische Familie hineingeboren, während sein Vater selbst ein hochrangiges Mitglied der Partei war. Auch weitere Verwandte konnten auf Karrieren bei den Sozialdemokraten zurückblicken und so verwunderte es nicht, dass sich Fischer bereits sehr früh für die sozialdemokratische Idee begeistern und mit ihr identifizieren konnte.

Heinz Fischer GehaltNachdem er mit einigen durch den Krieg bedingten Beschwerlichkeiten sein Matura erreichte, schrieb sich Fischer an der Universität Wien ein und studierte wie zahlreiche internationale Politikerkollegen Rechtswissenschaften. Dort erlangte er auch seinen Doktortitel und lehrte anschließend nach abgeschlossenem Wehrdienst an der Wiener Wirtschaftsuniversität. Einen ersten „Höhepunkt“ seiner Karriere, welcher zugleich ein Beweis für sein Bedürfnis nach Rechtschaffenheit war, war die Aufdeckung eines Skandals an jener Hochschule, in welchen einer ihrer Professoren verwickelt war, der noch immer nationalsozialistisches Gedankengut in seinen Vorlesungen verbreitet hatte.
Seine politische Karriere begann indes bereits unmittelbar nach seinem Studium, als er im Alter von 24 Jahren bereits als Sekretär für seine Partei im Parlament saß. Die Wahl in den Nationalrat, die ein weiterer wichtiger Meilenstein seiner Karriere darstellte, erfolgte neun Jahre später. Diesem sollte er 33 Jahre lang angehören, während er innerhalb des Rates verschiedene Tätigkeiten nachging. Im Jahre 1990 nahm er die Wahl zum Präsidenten des Nationalrats an. In dieser Position sollte er 12 Jahre lang verbleiben.

Während dieser Zeit wurde Fischer stetig wichtiger innerhalb seiner Partei und bald zu einem ihrer wichtigen Bestandteile. 1975, nur vier Jahre nachdem er in den Nationalrat gewählt wurde, wurde er zugleich Fraktionsvorsitzender seiner Partei, zwei Jahre später übernahm der den Vize-Posten des Parteivorsitz.

Der Höhepunkt seiner Karriere sollte zwei Jahre nach Beendigung seiner Funktion als Präsident des Nationalrates erfolgen, als er für das Amt des österreichischen Bundespräsidenten kandidierte und schließlich in dieses höchste Staatsamt mit einer absoluten Mehrheit von 52% gewählt wurde. Durch seine Wiederwahl 2009 ist Fischer aktuell noch immer Bundespräsident der Republik Österreich und repräsentiert das Land auch in diesem Jahre nach außen hin. Wie viele moderne europäische Politiker steht auch Fischer für Menschenrechte, besonders auch für das Recht der freien Wahl der eigenen Sexualität, für welches er sich in seinen beiden Amtszeiten besonders stark gemacht hat. Auch stärkte er die Präsenz von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International innerhalb Österreichs. Im Gegensatz zu vielen deutschen Spitzenpolitikern hält er die Wehrpflicht für Österreich allerdings für essentiell. Er ist erklärter Gegner der Abschaffung der Wehrpflicht.

Sein Besitz

Fischer wohnt gemeinsam mit seiner Frau laut diepresse.de noch immer in der gemeinsamen Altbauwohnung, zu welcher er durch seinen Schwiegervater gekommen ist. Die ehemalige Amtsvilla der österreichischen Bundespräsidenten wurde indes abgerissen, weil die Sanierungskosten zu hoch waren und das Anwesen dem Steuerzahler teuer zu stehen gekommen war. Ebenfalls steht es Fischer als Bundespräsident frei, im Jagdschloss in Mürzsteg zu wohnen, was allerdings während der kalten Jahreszeit keineswegs ein komfortabler Wohnsitz ist: Es fehlt nämlich an Wärmedämmung.

Das aktuelle Dienstauto Heinz Fischers ist ein schwarzer Mercedes der S-Klasse, der ohne Sonderausstattung (und Panzerung) einem Listenpreis von ungefähr 83.000 Euro entspricht. Allerdings gehört Fischer das Fahrzeug nicht, vielmehr bekommt er es von der Bundesrepublik Österreich gestellt. Nach Ende seiner Amtszeit darf er den Mercedes also nicht mit nach Hause nehmen. Für die Kosten des Fahrzeugs kommen wie bei allen Dienstwagen von Amtsträger die Steuerzahler auf. In Sachen Dienstwagen gibt sich Fischer jedoch weitaus bescheidener als Angela Merkel, die sich in einem Audi A8 L W12 herumfahren lässt, den es ab 142.000 Euro ohne Sonderausstattung und Panzerung zu kaufen gibt.

Bildquellen:
IAEA Imagebank / Flickr [CC-BY-SA 2.0]
Austrian Airlines / Flickr [CC-BY-SA 2.0]

Eine Antwort
  1. Heinz Oser

    Wo ist sein „Verdienst“ für die Republik Österreich ? Als Sozi-Apparatschik hoch- und weitergelobt, Posten und Pöstchen gehortet sein Leben lang, nie in einem Berufsleben gestanden. Die endlosen Aufzählungen seiner sog. Auszeichnungen, Ehren, etc. sind eine Farce.
    Österreich braucht keinen BP. Mit ca 5,0 Mio € Vermögen abdanken, seine Frau dem Chauffeur nachweinen wenns vorbei ist, ist ein Hohn für das arbeitende und steuerzahlende Volk.
    Fazit: für die nächste BP Wahl – bitte alle nicht mehr zur Wahlurne !

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