• Geschätztes Vermögen von Marissa Mayer: 377 Millionen Euro
  • Geschätztes Jahreseinkommen: gut 21 Millionen Euro
  • Geburtsdatum: 30. Mai 1975
  • Geburtsort: Wausau, Wisconsin, USA
  • Nationalität: USA
  • Vollständiger Name: Marissa Ann Mayer
  • Beruf: Unternehmerin, CEO bei Yahoo
  • Familienstand: verheiratet mit Zachary Bogue
  • Kinder: ein Sohn, zwei Zwillingstöchter

Marissa Mayer Einkommen bei YahooIn den letzten Wochen und Monaten gab es viele Schlagzeilen über Marissa Mayer und die Frage wurde laut, ob die Frau an der Spitze von Yahoo ihren Job überhaupt richtig macht oder besser durch jemand anderes ersetzt werden sollte. Auch die Spekulationen um den möglichen Verkauf des Internetriesens halten sich weiterhin. Was das Leben für Marissa Mayer bei Yahoo jedoch auch bereithalten mag, finanziell ist sie auf jeden Fall abgesichert. Denn selbst wenn sie aus ihrer Rolle bei Yahoo ausscheiden sollte, wird sie definitiv eine stolze Abfindung kassieren, mit der sie ihr über 377 Millionen großes Vermögen dann noch mehr aufbessern könnte. Davon profitieren dann auch ihr Ehemann und die drei gemeinsamen Kinder. Ehemals war Marissa übrigens mit Larry Page, einer weiteren bekannten Größe aus der Tech-Welt, liiert. Aktuell muss sich Marissa Mayer aber auch ernsthaft Sorgen machen. Denn wenngleich sie finanziell sehr gut da steht, hat die smarte Amerikanerin inzwischen Tag und Nacht Personenschützer angeheuert.

Der große Fall von Yahoo

Denn nun, da Yahoo ganz tief in der Krise steckt, nehmen die Drohungen gegen die Frau an der Spitze des Konzerns immer mehr zu. Ein Verlust von gut 88,5 Millionen Euro und ein Umsatzrückgang von über 11 Prozent lassen sich eben einfach nicht schön reden. Auch wenn aktuell niemand genau sagen kann, wer Marissa Mayer da eigentlich droht, stuft die Polizei diese Drohungen in der Tat als glaubwürdig ein. Dass der Personenschutz für Marissa Mayer allein im vergangenen Jahr gut 487.000 Euro gekostet hat, dürfte den 15 Prozent der Belegschaft, die Yahoo bereits verlassen mussten, natürlich gar nicht schmecken. Dabei sagt man der Yahoo-Chefin in diesem Zusammenhang sogar nach, dass sie knallhart und fast schon unmenschlich mit ihren Mitarbeitern umgegangen sei. Doch muss diese abgebrühte, überhebliche Art wirklich sein?

Das Leben und Vermögen von Marissa Mayer

Dass Marissa durchaus nicht auf den Kopf gefallen ist, konnte die smarte Amerikanerin, die inzwischen in Palo Alto in Kalifornien lebt, schon während ihrer Zeit bei Standford, der amerikanischen Elite-Uni unter Beweis stellen. Vor ihrer Rolle als CEO war Marissa übrigens als Vice President bei Google Inc. tätig. Die studierte Informatikerin, die aktuell viel und vor allem heftige Kritik über sich ergehen lassen muss, zählte laut dem Wirtschaftsmagazin Fortune im Jahr 2008 zum ersten Mal zu den 50 mächtigsten Ladies weltweit. Diesen Titel konnte sich Marissa damals als jüngste Frau überhaupt sichern. Newsweek nannte die Yahoo-Chefin im Jahr 2009 als einen der „10 Tech Leaders oft the future,“ wobei sich nun die Frage stellt, ob Marissa diese Auszeichnung auch heute noch erhalten würde. Zeitweise arbeitete die 3-fache Mutter übrigens auch in Europa, nämlich in der Schweiz bei einem Research Lab von UBS.

Bei Google wurde sie hingegen als 20. Mitarbeiterin überhaupt eingestellt und wurde schnell zu dem Gesicht der Firma. Vor allem das Design der Suchfunktion und der Hauptseite von Google wurden entscheidend von Marissa mitbestimmt, so dass die US-Amerikanerin erfolgreich ihre Spuren bei dem Internetriesen hinterlassen konnte. Falls Marissa in Zukunft in der Tat nicht mehr an der Spitze von Yahoo zu finden sein sollte, ist jedoch nicht klar, wie es dann für sie weitergehen könnte. Auch wenn sie eigentlich finanziell ausgesorgt hat, wird sie sich wohl schnell nach einer neuen Beschäftigung umsehen werden. Immerhin will ihr Hang zum Luxus ja auch finanziert werden. Im Juli 2012 soll Marissa Mayer zum Beispiel gleich 20 Cardigans aus Cashmere auf einen Schlag gekauft haben. Wenn man bedenkt, dass allein ein solcher Cardigan umgerechnet gut 2.400 Euro gekostet hat, dann war dies also alles andere als ein günstiges Vergnügen.

Bildquellen:
Fortune Live Media
 / Flickr [CC-BY-ND 2.0]
TechCrunch / Flickr [CC-BY 2.0]

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