Wie reich ist Valentino Rossi?

Es gibt kaum einen Motorradrennfahrer auf der ganzen Welt, der Valentino Rossi das Wasser reichen kann. Immerhin durfte sich der im Jahr 1979 geborene Italiener bis jetzt über gleich 9 Weltmeistertitel freuen. Dabei hat ihm vielleicht auch seine Startnummer, die Nummer 46, Glück gebracht. Immerhin war dies auch schon die Nummer seines Vaters Graziano. Mit seinen Erfolgen hat sich Rossi im Laufe der Zeit immer mehr freche Spitznamen eingehandelt. Einer der lustigsten ist wohl „The GOAT,“ was aus dem Englischen übersetzt so viel wie „die Ziege“ bedeutet. Dabei soll „GOAT“ eigentlich eine Abkürzung für „Greatest of all times“ sein. Das wiederum bedeutet der Größte aller Zeiten. Valentino Rossi hat auch ein großes Vermögen, es wird geschätzt auf 135 Millionen Euro.

Das Jahresgehalt von Valentino RossiIn Rennkreisen ist Valentino Rossi zudem nicht nur dank seiner wirklich hervorragenden Weltklasseleistung aufgefallen. Vielmehr unterhält er das Publikum auch immer wieder gerne mit schauspielerischen Einlagen auf den Rennstrecken dieser Erde. Neben seinen Motorrad Tricks ist der Rennfahrer vor allem für seine schrillen Helme, Verkleidungen und auffälligen Motorraddesigns in aller Welt bekannt. Daher gehört Rossi nicht nur zu den beliebtesten Sportlern in seinem Heimatland Italien, sondern konnte sich auch auf dem internationalen Parkett als viel gehypter Medienstar einen Namen machen. Wenn einer weiß, was es bedeutet ein Celebrity zu sein, dann dieser Mann!

Der Großverdiener Valentino Rossi

Nicht nur sein Können auf der Rennstrecke, sondern auch seine Persönlichkeit haben demnach zu dem Wahnsinnsvermögen des Italieners beigetragen. Unter den MotoGP-Fahrern führt Valentino Rossi schließlich die Liste der bestbezahlten Rennfahrer an. Sein Jahresgehalt von 10 Millionen US-Dollar fällt durchaus beachtlich aus.

Das Vermögen von Valentino RossiMan sollte zusätzlich noch bedenken, dass die Rennfahrer zusätzlich für ihre Renngewinne finanziell belohnt werden. Somit dürfte die italienische Motorradlegende Rossi im aktuellen Jahr noch weitaus mehr verdient haben. Inzwischen gibt es übrigens auch jemanden, der sich durchaus als ernstzunehmende Konkurrenz für Valentio Rossi bezeichnen darf. Die Rede ist von Marc Marquez, der im Gehaltsranking auf gleicher Platzierung steht. Wer es ganz genau wissen will, kann nachfolgend einen Blick auf die Gehälter der MotoGP Rennfahrer werfen.

Gehäter der MotoGP-Fahrer 2017

Dazu kommen natürlich noch Punkteprämien und Sponsorengelder

  1. Valentino Rossi – Gehalt 2017: 10 Millionen Dollar
  2. Marc Marquez – Gehalt 2017: 10 Millionen Dollar
  3. Jorge Lorenzo – Gehalt 2017: 7 Millionen Dollar
  4. Dani Pedrosa – Gehalt 2017: 2,5 Millionen Dollar
  5. Andrea Dovizioso – Gehalt 2017: 2,5 Millionen Dollar
  6. Maverick Vinales – Gehalt 2017: 1,5 Millionen Dollar
  7. Andrea Iannone – Gehalt 2017: 1,2 Millionen Dollar
  8. Pol Esparago – Gehalt 2017: 1 Million Dollar
  9. Bardley Smith – Gehalt 2017: 1 Million Dollar
  10. Alex Rins – Gehalt 2017: 900.000 Dollar
  11. Aleix Espargaro – Gehalt 2017: 900.000 Dollar
  12. Cal Crutschlow – Gehalt 2017: 900.000 Dollar
  13. Danilo Petrucci – Gehalt 2017: 700.000 Dollar
  14. Scott Redding – Gehalt 2017: 700.000 Dollar

Pikante Details zu Rossis Finanzen

Bemerkenswert ist vor allem der Umstand, dass Valentino Rossi hätte viel reicher sein können. Denn bereits im Jahr 2007 verdiente er 32,7 Millionen Euro. Im Jahr 2008 waren es dann noch einmal 34,55 Millionen Euro Jahresverdienst. Doch wo ist das ganze Geld des Rennfahrers denn nun geblieben? Die Antwort ist ziemlich simpel. Denn die italienischen Finanzbehörden hatten noch ein Hühnchen mit dem weltbekannten Rennfahrer zu rupfen. Er soll zwischen 2000 und 2004 Einnahmen in Höhe von 153,53 Millionen Euro verschleiert haben. Für dieses Vergehen hätte Valentino Rossi sogar ins Gefängnis wandern können. Hierzu kam es jedoch nicht. Der Weltmeister konnte sich durch eine Zahlung von 57,57 Millionen Euro an den italienischen Fiskus noch vor dem Gefängnis retten. Wer würde auch sonst die Welt des Motorsports aufmischen? Ein unbeschriebenes Blatt ist der Rennfahrer seitdem allerdings nicht mehr.

Bildquellen:
David Hewison / Bigstock.com

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